IS Terroristen, Jihadisten, Salafisten, Muslimbruder und Schlepper: Ernste Bedrohung für ganz Europa!

Von Amer Albayati, Islam- und Terrorexperte

Radikaler politischer Islam als Bedrohung für ganz Europa
Als Insider, Betroffener, Augenzeuge und Islam-Reformer fasse ich das wichtigste über den radikalen politischen Islam als Bedrohung für ganz Europa zusammen. Gleichzeitig möchte ich betonen, dass die meisten Muslime in Europa friedlich sind und mit diesen Angelegenheiten nichts zu tun haben wollen.

Deshalb fehlt uns das Verständnis, warum viele Politiker und Medien diese dubiosen Organisationen des politischen und gewaltbereiten Islam ideell und materiell unterstützen. Diese Unterstützung führt ganz Europa in einen hohen Gefahrenbereich. Gleichzeitig werden Muslime von der Politik ausgegrenzt und auf der Seite gelassen. Politiker geben den Nusmilem offen zu verstehen, dass man sie nicht beachten, sondern nur mit den Vertretern des politischen Islam sprechen will. Das führt zu zusätzlichem Unmut.

Die islamischen, vor allem die arabischen Länder werden von Organisationen des politischen Islam seit Jahren mit Gewalt und Terror überzogen, mit hunderttausenden von Toten. Zunehmend schwappt dieser Terrot auch auf Europa und die USA über. Die Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ) hat seit ihrer Gründung am 2.2.2000, also schon vor dem 11. September 2001 immer vor terroristischen Anschlägen gegen die USA und gegen Europa gewarnt. Das wurde nicht ernst genommen, bis Anschläge passierten.

Unsere letzte Warnung war, nach der Eskalation des Krieges in Syrien, dass islamistische Kämpfer als angebliche Flüchtlinge nach Europa eingeschleust werden. Die Türkei lässt zu, dass Terroristen innerhalb einer nicht kontrollierbaren Flüchtlingsschwemme nach Europa gelangen können. Politiker und Medien wollten auch diese Warnungen nicht hören, obwohl es jetzt in ganz Europa zu immer mehr Verhaftungen solcher Terroristen kommt. Diese Terroristen nützen die islamische Religion und religiöse Gefühle der Menschen aus, um ihre Ziele zu erreichen.

Die Rolle der radikal-islamischen Organisationen und ihrer Moscheen in Europa

Die Muslimbruderschaft baute mit ihren Anhängern, nach der Niederschlagung ihrer Aufstände in Ägypten und Syrien, vor allem seit Anfang der 60er Jahren und mit einer großen Welle Anfang der 90er Jahre, in Europa bedeutende Netzwerke auf, die durch Verflechtungen mit politischen Parteien salonfähig wurden. Hunderte der Muslimbruderschaft nahestehende Moscheen und Kulturvereine überziehen in Verbindung mit türkischen Vereinen, vor allem der Milli Görüs und des Diyanet, einer türkischen Behörde, ganz Europa. Im islamischen Religionsunterricht werden die Ziele des politischen Islam gelehrt. Finanziert wurde und wird dieses von unseren Steuerzahlern.

Wie ist nun das gesellschaftliche Weltbild solcher Organisationen? Weit verbreitet sind eine gesellschaftliche und politische Radikalisierung, ein mangelndes Demokratieverständnis, sowie die Ambition, die Religion unter dem Schlagwort „streng gläubig“ politisch zu instrumentalisieren. Vor allem junge Menschen sollen mit religiösen Heilsversprechungen für den radikalen Islam gewonnen werden. Dies geschieht in ganz Europa. Es gibt aber neben Brüssel besondere Hot Spots wie Großbritannien oder auch in besonderem Ausmaß Österreich. Österreich ist ein kleines Land, deshalb lassen sich Arbeitsweise und Strukturen radikal islamischer Organisationen sehr augenscheinlich erklären.

Hauptverantwortung für die Radikalisierung trägt die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich, IGGiÖ, in deren Vorstand Muslimbrüder, Milli Görüs, ATIB, Graue Wölfe und andere Extremisten sitzen, und die eine Integration von Muslimen in die österreichische Gesellschaft verhindert. Hier muss es dringend eine Kursänderung geben, vor allem durch das Aufbrechen der Verbreitung radikal islamischer Lehren, durch Missbrauch des Religionsunterrichts und der Seelsorge.

Österreich ist nur ein, wenn auch sehr auffälliges Beispiel für die Verbreitung radikaler Lehren in Europa, unter dem Schutzmantel politischer Hilfe. Die Politik in ganz Europa braucht endlich ehrliche Beratung von Muslimen liberaler Gesinnung, und nicht von Radikalen, die mit Hilfe achtloser Politiker immer salonfähiger werden.

Österreich als Islamismus-Großmacht in Europa

Die Abhaltung ausländisch gesteuerter Imame-Konferenzen ist ein Beispiel für gesteuerte Radikalisierung; finanziert zu 60% von der EU, 20% vom österreichischen Außenministerium, und aus Saudi Arabien. Wir deckten bereits auf, dass aus ganz Europa Imame nach Wien kommen, die auf einer in Kooperation zwischen Saudis und Muslimbrüdern erstellten Einladungsliste stehen. Nach Jahren unserer Kritik wurde das gestoppt.

Im Juni 2015 spielte Österreich wieder Großmacht in einer Konferenz mit dem Titel „Islam europäischer Prägung“. Mehrheitlich waren Muslimbrüder eingeladen, nicht aber Muslime; weshalb die Initiative Liberaler Muslime Österreich diese Veranstaltung unter Protest boykottierte.

Vorbeugender Terroralarm erforderlich

Die Terrororganisation Islamischer Staat plant, auch den Westen anzugreifen. Nach ihren Erfolgen im Nahen Osten gewann der IS nun viele Anhänger im Westen, andere wurden als Schläfer eingeschleust. Für den Fastenmonat sind Terroranschläge weltweit vorgesehen, weil die islamischen Fanatiker glauben, wenn sie während des Ramadan als Märtyrer sterben, gelangen sie direkt ins Paradies, wo sie ewiges Leben mit Jungfrauen erwartet.

Anhänger des IS, auch Konvertiten, werden durch radikale Imame in vielen kleinen Moscheen radikalisiert und zum Jihad gerufen.

Ich warne vor blutigen Terroraktionen während des Ramadan in der ganzen Welt, durch diese Zellen. Sie werden jetzt erwachen und Anschläge als Personen oder kleine Gruppen verüben. Von uns allen wird keine Panikmache erwartet, sondern Alarmbereitschaft, Vorsicht und Wachsamkeit verlangt, um unsere Sicherheit zu schützen und den Frieden zu bewahren.

ILMÖ Stellungnahme: Die Initiative liberaler Muslime in Österreich-ILMÖ ist streng gegen Salafismus, Missionierung für politischen Islam, Radikalisierung und Rekrutierung zum Jihad, weil der politische Islam nach islamischen und arabischen Ländern letztlich auch das demokratische und liberale Europa zerstören will. Die Politik muss endlich diese Tatsachen erkennen und diese Tendenz stoppen, sonst wird es immer gefährlicher und bedrohlicher für unsere Gesellschaft und Zukunft.

Amer Albayati – Präsident
Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ
Mobiltelefon: 069910333243
Email: info@initiativeliberalermuslime.org

http://www.initiativeliberalermuslime.org
Wien, Montag 20.7.2015

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