Hass der Religionen könnte auch bei uns eskalieren

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Video: krone.tv

11.04.2019 06:01

Islam-Experte warnt:

Hass der Religionen könnte auch bei uns eskalieren

Die Bundesregierung ist angesichts der zunehmenden Zahl dokumentierter antisemitischer bzw. islamfeindlicher Übergriffe alarmiert und plant nun auch eine Dokumentationsstelle gegen den politischen Islam, der auch in Österreich am Vormarsch ist. Das kann der irakisch-österreichische Journalist und Autor Amer Albayati nur bestätigen. Im krone.at-Livetalk warnt der Islam-Experte aber nicht nur von den radikalisierten Rückkehrern aus Syrien und dem Irak und dem politischen Islam, sondern auch vor dem Hass in allen Religionen. Sollte sich dieser weiter ausbreiten, könnte es bei uns zu „bürgerkriegsähnlichen Zuständen“ kommen.

Die Ideologie der Muslimbrüder wird laut Albayati in einigen Moscheen in Wien und Graz verbreitet. Der Islam-Experte, der selbst schon wegen Todesdrohungen untertauchen musste, weiß, dass Imame nicht selten das Freitagsgebet mit folgenden Worten schließen: „Lieber Gott lass die Muslime gegen die Feinde siegen – darunter auch die Juden und die Christen. Mach ihre Frauen zu Witwen und ihre Kinder zu Waisen. Das macht mir Angst.“

Amer Albayati im Gespräch mit Moderator Gerhard Koller

Bild: krone.tv

„Rückkehrer werden nächste Generation aufbauen“
Vor allem durch Syrien- oder Irak-Rückkehrer, die für den Islamischen Staat gekämpft oder diesen unterstützt haben, könnte es zu einer weiteren Radikalisierung in der muslimischen Community in Österreich kommen. Albayati zeigt sich besorgt: „Ich will ja keine Ängste schüren. Diese Leute werden nicht gleich einen Terroranschlag verüben. Aber sie werden die nächste Generation aufbauen, und dann kommt der Schlag in der Zukunft.“ Der Autor gibt in diesem Zusammenhang der Bundesregierung recht, wenn sie die Aberkennung der österreichischen Staatsbürgerschaft für solche „Foreign Fighters“ in Erwägung zieht.

IS-Kämpfer in Syrien

Bild: AP

Spuck-Attacke: „Wir wissen nicht, wer provoziert hat“
Aber nicht nur Antisemitismus ist ein Problem, auch islamfeindliche Übergriffe werden nun vermehrt dokumentiert. Hier warnt aber Albayati: „Wir wissen, nicht, ob diese Meldungen auch die volle Wahrheit abbilden. Zuletzt gab es dieses Video von einer alten Frau und der jungen Muslimin. Aber wir sehen nur, wie sich die junge Frau mit einem Handy auf diese sitzende Frau hinbewegt. Wir kennen aber nicht die Vorgeschichte. Wer hat hier provoziert?“ Man müsse auch fragen, wer das dokumentiert hat und alle Seiten zu den Vorfällen befragen, fordert Albayati.

Im Video unten sehen Sie die erwähnte Spuck-Attacke:

Das Zusammenleben der Religionen sei in den letzten Jahren keineswegs besser geworden. „In jeder Religion gibt es Hass. Es wird von allen Seiten gehetzt. Und irgendwann könnte es, wenn die Probleme nicht gelöst werden, zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen“, zeigt sich der Islam-Experte alarmiert.

krone.at

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Ring löst IS-Alarm bei Event in Nobelkaufhaus aus!

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Terror-Experte und IBK-Präsident Amer Albayati identifizierte das bedrohliche Ring-Symbol.

Bild: zVg, Reinhard Holl, stock.adobe.com, krone.at-Grafik

09.03.2019 06:01

Illegales Symbol

Ring löst IS-Alarm bei Event in Nobelkaufhaus aus!

Eklat am Donnerstagabend in einem Wiener Nobeleinkaufszentrum an der Ringstraße. Im Zuge einer Veranstaltung rund um den politischen Islam sorgte ein junger Mann für einen Polizeieinsatz. Er trug einen laut Gesetz illegalen Ring mit IS-Symbol. Es wurde Anzeige erstattet. Der Verfassungsschutz ermittelt nun.

„Der Mann tauchte ohne Einladung bei der Veranstaltung zum Thema Islam am Donnerstagabend auf“, fasst Amer Albayati, Präsident des Vereins Integration-Bildung-Kultur (IBK) und Zeuge des Zwischenfalls, zusammen. Der anwesende private Sicherheitsdienst verweigerte ihm den Zutritt in die Räumlichkeiten.

Besucher fühlten sich bedroht
Der Verdächtige trug deutlich sichtbar auf der linken Hand einen Ring, dessen Emblem als mutmaßliches IS-Symbol gilt und verboten ist. Sowohl Albayati als auch andere Besucher fühlten sich bedroht. Schließlich rückte gegen 21.30 Uhr die Polizei zur Ringstraße nahe der Staatsoper an. „Bei dem Ring handelt es sich um ein in Österreich gesetzlich verbotenes Symbol. Die Polizei hat mich vor dem Verdächtigen beschützt“, schilderte Albayati.

Bild: zVg, stock.adobe.com, krone.at-Grafik

Verfassungsschutz ermittelt
Nach einem genauen Abgleich wurde der Ring vorübergehend sichergestellt und der Tatverdächtige zur Anzeige gebracht. Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung führt nun die weiteren Ermittlungen.

Gregor Brandl, Kronen Zeitung

krone.at

Initiative Liberale Muslime Österreich warnt anlässlich des Staatsbesuchs des Emirs von Katar in Österreich am 4.3.2019

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190304_OTS0156/initiative-liberale-muslime-oesterreich-warnt-anlaesslich-des-staatsbesuchs-des-emirs-von-katar-in-oesterreich-am-432019?fbclid=IwAR1Pz1DAkBBWxSf4pv3TBhLjl-D_N2cFD8QC4AZxdzgp1nggUzkTexzmOeM

OTS0156, 4. März 2019, 14:59

Initiative Liberale Muslime Österreich warnt anlässlich des Staatsbesuchs des Emirs von Katar in Österreich am 4.3.2019

Wien (OTS)

  • Wir erwarten klare Worte vom Bundespräsidenten und vom Bundeskanzler anstelle eines Kniefalls vor den Öl-Scheichs
  • Wir fordert ein klares Nein zum politischen Islam, zum Antisemitismus und zu Menschenrechtsverletzungen!

Anlässlich des bevorstehenden Staatsbesuchs von Katars Emir, Al-Thani, mahnt Dr. Amer Albayati, Präsident der Initiative Liberale Muslime Österreichs (ILMÖ), vor zu blumigen politischen Floskeln: „Es gibt eine Reihe von äußerst problematischen Entwicklungen im Nahen Osten, für die Katars Staatsspitze Verantwortung zu übernehmen hat. Wir erhoffen uns klare Worte der österreichischen Staatsspitzen zu diesen Entwicklungen im unmittelbaren Machtbereich Katars“, so Albayati.

Problemfall 1: Katar ist größter Unterstützer des radikalen Islamismus in Europa

Seit Jahren warnen die liberalen Muslime vor islamistischer Unterwanderung in Europa. Einer der größten Förderer des politischen Islam in Form der Muslimbruderschaft ist Katar. Über Stiftungen, Moscheevereine und verschlungene Strukturen werden in ganz Europa Moscheen errichtet, die ganz sicher kein westliches Islambild vermitteln. Während andere Länder, selbst das von uns oft kritisierte Saudi Arabien, hier langsam einen anderen Weg gehen, ist bei Katar keine Rede davon. In ganz Europa werden durch Moscheebauten und Investitionen in Imamausbildungsstätten Abhängigkeiten erzeugt. „Während Österreich den politischen Islam endlich als ernstzunehmendes Problem einstuft, gilt Katar gemeinsam mit seinem neuen Bündnispartner Türkei als der mit Abstand größte Förderer von ultrakonservativen Islamisten“, so Albayati. Der Einfluss des kleinen Golfstaates in den großen westeuropäischen Ländern sei bereits problematisch, aber am Balkan sei der Einfluss noch viel größer.

Bericht Deutschland

Bericht Frankreich

Bericht Italien

Problemfall 2: Katar ist ein Hort des Antisemitismus

Eines der großen Probleme in Europa ist der sprunghaft wachsende Antisemitismus in Bevölkerungen vieler Länder. Vor wenigen Tagen wurden Zahlen bekannt, dass „jeder Zehnte“ in Österreich ein Antisemit sei (Quelle: https://www.ots.at/redirect/kurier7). „Man darf sich allerdings nicht wundern, denn Antisemitismus ist Teil der Kultur in manchen arabischen Ländern, so erklärt sich auch der sprunghafte Anstieg des Problems. Katar ist hier keine Ausnahme, im Gegenteil: Katar taucht in unrühmlichen Rankings der antisemitischsten Länder stets ganz vorne auf. Ein aktueller Report des Think Tanks MEMRI zeigt, dass Schulbücher in Katar übersät sind mit antisemitischen Äußerungen und kruden Verschwörungstheorien, dass die „Juden die Welt erobern wollten“. Es werden in den Büchern Stereotype über Juden verbreitet, wie es sie in Europa zum Glück kaum mehr gibt. „Diese offiziellen Schulbücher tragen das Bild des Herrschers von Katar. Ist das damit das Staatsdenken? Es wäre doch absurd, wenn der Bundespräsident einen Antisemiten hofiert“, wundert sich Albayati. Ein genauerer Blick zeigt, dass auch diverse staatlich kontrollierte Medien antisemitische Propaganda verbreiten. Antisemitismus mit aktiver Unterstützung des Regimes: Auch hier sind klare Worte ein Gebot der Stunde!

Link zur MEMRI Studie – Antisemitismus in Katar

Link zu antisemitischen Karikaturen in staatlichen Medien

Problemfall 3: Fußball WM 2022 – Hoher Preis für blutige Spiele. Amnesty International warnt!

Wiederholt haben sich Menschenrechtsorganisationen zu den Arbeitsbedingungen rund um den Stadienbau für die FIFA Fußball WM 2022 besorgt gezeigt. Mehr noch – es wurde bereits ein hoher Preis bezahlt, denn mangelnde Sicherheitsvorkehrungen sowie Akkordarbeit bei rekordverdächtiger Hitze haben bereits zahlreiche Menschenleben auf den Baustellen gefordert. Auch wenn die Katarischen Behörden sagen, dass mittlerweile alles besser sei, erst Anfang Februar hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International einen haarsträubenden Bericht verfasst. Al Bayati bringt das Problem auf den Punkt: „Es geht hier um eine Summe von 2,6 Millionen Gastarbeitern im Land, die teilweise unter desaströsen Bedingungen arbeiten müssen und in lagerartigen Baracken untergebracht sind. Viele dieser Menschen stammen aus den ärmsten Regionen der Welt und sind im Gastgeberland ihren Arbeitgebern ausgeliefert. Manchen von ihnen werden die Pässe abgenommen, viele können ihre Beschäftigung nicht wechseln. Das „Kafala-System“ wird zurecht kritisiert und daran hat Katar wenig bis gar nichts geändert.“

Link zur Studie von Amnesty International

„Die Initiative Liberale Muslime Österreich erwartet sich klare Worte von Österreich: Zu Katars Unterstützung des politischen Islam, zum schockierenden katarischen Antisemitismus und zur dramatischen Menschenrechtssituation in Katar. Kein noch so lukrativer Milliardendeal mit den Öl-Scheichs darf ein klares österreichisches Bekenntnis zu den Werten der europäischen Aufklärung verhindern“, so Albayati abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Amer Albayati, Experte für Islam und Terrorabwehr
Präsident, Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ
Tel: ++43(0)69910333243
initiative.liberaler.muslime@gmail.com
www.initiativeliberalermuslime.org

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Pensionierter Postbeamter als Terrorist: Urteil!

https://wien.orf.at/news/stories/2948997/?fbclid=IwAR1NNjZB03Qy1PfjqB4MNKxP-DhmXZecjOQVdzokXjrxCdZxj5ntcRz6QzA

Pensionist als Terrorist verurteilt

Mit einem Schuldspruch ist in Wien ein eher ungewöhnlicher Terrorprozess zu Ende gegangen. Ein pensionierter Postbeamter ist zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er soll auch radikalislamische Gruppen unterstützt haben.

Dem Mann wurde vorgeworfen, mit seinen Internetauftritten Werbung für das Terrornetzwerk al-Kaida und die radikalislamische Miliz Hajat Tahrir al-Scham (HTS), die vormalige Al-Nusra-Front, betrieben und auch zu Spenden im Kampf gegen Ungläubige aufgerufen zu haben.

Beim Beschuldigten handelt es sich um einen 59 Jahre alten pensionierten Postbeamten, den – wie er dem Gericht darlegte – während eines Türkei-Urlaubs ein religiöses Erweckungserlebnis ereilt hatte. Ein Taxifahrer habe ihn in eine Moschee gebracht: „Ich bin reingegangen und habe des Gefühl gehabt, ich bin zu Hause. Das war für mich ein Ankommen. Ich habe erstmals gebetet.“ Zurück in Wien, nannte sich der Österreicher fortan Erkan Said.

Untersuchungshaft nach E-Mail

Anfang 2018 wurde er in U-Haft genommen, nachdem er dem Sprecher der Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ), Amer Albayati, eine E-Mail geschrieben und der Verfassungsschutz aufgrund dessen gegen ihn Ermittlungen aufgenommen hatte. In der Mail hieß es unter anderem „Allah möge euch richten“, weil die ILMÖ sich gegen das Kopftuchgebot ausgesprochen hatte. Albayati fasste das als Todesdrohung auf, was der Angeklagte und sein Verteidiger Christian Werner nicht gelten ließen.

„Unsere Gelehrten haben eine Kleidungsvorschrift erlassen. Erwachsenen Frauen ist es vorgeschrieben, die Haare zu bedecken“, dozierte der 59-Jährige. Gewalt sei ihm aber fremd, er habe Albayati nicht einschüchtern wollen.

Terroranschläge auf Website gut geheißen

Von der Anklage umfasst waren auch der Facebook-Account des Angeklagten sowie die Website „Pro-Islam-Austria“, die er seit 2015 betrieben hatte. Dort wurden unter anderem diverse Terroranschläge gutgeheißen, Österreich nach der Verurteilung des radikalislamischen Hasspredigers Mirsad O. als „Kuffar-Staat“ und Diktatur bezeichnet und Andersgläubigen die ewige Verdammnis gewünscht.

„Friedlich hört sich das für mich nicht an“, bemerkte die vorsitzende Richterin. Er habe nur das übernommen, was Gelehrte verfasst hätten, und auf seine Homepage gestellt, rechtfertigte sich der 59-Jährige.

Inkriminiert waren außerdem Äußerungen, die den Holocaust bezweifelten und den Wunsch äußerten, der Staat Israel möge „von der Landkarte verschwinden“, weshalb in dem Verfahren auch der Verhetzungsparagraf und das Verbotsgesetz zum Tragen kamen, das nationalsozialistische Wiederbetätigung untersagt. Der Postbeamte im Ruhestand hatte auch einen YouTube-Kanal unterhalten, wo er ein skurril anmutendes Video platzierte, das ihn mit Sonnenbrillen, einem Palästinensertuch auf dem Kopf und in einem eigenartigen Duktus zeigte.

Urteil nicht rechtskräftig

Ein Schwurgericht verhängte über den bisher unbescholtenen 59-Jährigen zweieinhalb Jahre unbedingte Haft. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Verteidiger Christian Werner erbat Bedenkzeit, die Staatsanwältin gab vorerst keine Erklärung ab.

Publiziert am 22.11.2018

 

https://www.tt.com/ticker/15047091/pensionierter-postbeamter-in-wien-als-terrorist-verurteilt?fbclid=IwAR3WtOrn3rmBJdzjyLvVv1_aFZlbZ5sdp6qX-g7gTT5hm4IERuqeTn660X0

Letztes Update am Do, 22.11.2018 17:03

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe

Pensionierter Postbeamter in Wien als Terrorist verurteilt

Wien (APA) – Ein pensionierter Postbeamter ist am Donnerstag am Wiener Landesgericht wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie wegen Verhetzung und Wiederbetätigung im Sinne des Verbotsgesetzes schuldig erkannt worden. Ein Schwurgericht (Vorsitz: Nina Steindl) verhängte über den bisher unbescholtenen 59-Jährigen zweieinhalb Jahre unbedingte Haft.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Verteidiger Christian Werner erbat Bedenkzeit, die Staatsanwältin gab vorerst keine Erklärung ab.

Dem Mann war vorgeworfen worden, mit seinen Internet-Auftritten Werbung für das Terror-Netzwerk Al-Kaida und die radikalislamistische Miliz Hayat Tahrir al-Sham (HTS), der vormaligen Al-Nusra-Front betrieben und zu Straftaten im Kampf gegen Ungläubige aufgerufen zu haben.

Den Angeklagten hatte – wie er dem Gericht darlegte – während eines Türkei-Urlaubes ein religiöses Erweckungserlebnis ereilt. Ein Taxi-Fahrer habe ihn in eine Moschee gebracht: „Ich bin reingegangen und habe des Gefühl gehabt, ich bin zu Hause. Das war für mich ein Ankommen. Ich habe erstmals gebetet.“ Zurück in Wien, nannte sich der waschechte Österreicher fortan Erkan Said und besuchte mehrere Moscheen. Er habe „Gelehrte des Islam“ kontaktiert, mit Imamen das Gespräch gesucht und auch mit Hilfe des Internet „zum Glauben gefunden“, verriet der 59-Jährige.

Am 2. März 2018 wanderte er in U-Haft, nachdem er dem Sprecher der Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ), Amer Albayati, ein Mail geschrieben und der Verfassungsschutz aufgrund dessen gegen ihn Ermittlungen aufgenommen hatte. In dem Mail hieß es unter anderem „Fürchtet Allah, er wird richten über euch“, weil die ILMÖ sich gegen das Kopftuch-Gebot ausgesprochen hatte. Albayati fasste das als Drohung auf, was der Angeklagte nicht gelten ließ.

„Unsere Gelehrte haben eine Kleidungsvorschrift erlassen. Erwachsenen Frauen ist es vorgeschrieben, die Haare zu bedecken“, dozierte der 59-Jährige. Gewalt sei ihm aber fremd, er habe Albayati nicht einschüchtern wollen.

Von der Anklage umfasst waren der Facebook-Account des Angeklagten sowie die Website „Pro-Islam-Austria“, die er seit 2015 betrieben hatte. Dort wurden unter anderem diverse Terror-Anschläge gut geheißen, Österreich nach der Verurteilung des radikalislamitischen Hass-Predigers Mirsad O. als „Kuffar-Staat“ und Diktatur bezeichnet und Andersgläubigen die „ewige Verdammnis“ gewünscht. „Friedlich hört sich das für mich nicht an“, bemerkte die vorsitzende Richterin. Er habe nur das übernommen, was Gelehrte verfasst hätten und auf seine Homepage gestellt, rechtfertigte sich der 59-Jährige: „Ich wollte meine Glaubensrichtung vermitteln. Ich bin ziemlich stark gläubig. Und wenn das ein Scheich schreibt… ich war gutgläubig.“

Inkriminiert waren zudem Veröffentlichungen, mit denen der Holocaust bezweifelt bzw. der Wunsch geäußert wurde, der Staat Israel möge „von der Landkarte verschwinden“, weshalb in dem Verfahren auch der Verhetzungs-Paragraf und das Verbotsgesetz zum Tragen kamen, das nationalsozialistische Wiederbetätigung untersagt. Der Postbeamte im Ruhestand hatte auch einen Youtube-Kanal unterhalten, wo er ein skurril anmutendes Video platzierte, das ihn mit Sonnenbrillen, einem um den Kopf geschlungenen Palästinenser-Tuch und in einem eigenartigen Duktus zeigte. In seiner Rede an seine spärlichen Seher – das Video wurde bis zur Anklageerhebung 17 Mal abgerufen – sprach sich der Angeklagte in Prediger-Manier gegen die Verfälschung der „heiligen Bücher“ aus.

„Da hab‘ ich probiert, ob jemand aufspringt auf das“, meinte der Mann, nachdem das Video im Gerichtssaal abgespielt wurde. Leider hätte sich keiner dafür interessiert. „Ich plan‘ nie ein Schreiben, das kommt im Affekt“, meinte er hinsichtlich der inkriminierten Texte. Auf die Frage nach dem Warum entgegnete er kleinlaut: „Vielleicht weil ich dämlich bin.“

 

https://www.krone.at/1813649?fbclid=IwAR05X55odsAB2zrtHovTU00nKjD9_BNuRSqc0Phbyd-BjZ8C6xleQBuOlKY

Bild: APA/HELMUT FOHRINGER

„Ich war gutgläubig“

22.11.2018 16:56

Pensionierter Postbeamter als Terrorist: Urteil!

Er ist ein 59 Jahre alter pensionierter Postbeamter – und musste sich am Donnerstag als mutmaßlicher Terrorist vor Geschworenen in Wien verantworten. Der Mann hatte im Zuge eines Türkei-Urlaubs ein – wie er sagt – „religiöses Erweckungserlebnis“, wandte sich fortan dem Islam zu, warb mit seinen Internetauftritten unter anderem für das Terror-Netzwerk Al-Kaida und rief zu Spenden im Kampf gegen Ungläubige auf. Zweieinhalb Jahre muss der bis dato Unbescholtene nun hinter Gittern verbringen.

Im Zuge des Urlaubs habe ihn besagtes Erweckungserlebnis ereilt, wie der Angeklagte vor Gericht angab. Beim Betreten einer Moschee wenig später habe er dann „das Gefühl gehabt, ich bin zu Hause“, habe auch erstmals ein Gebet gesprochen. Nach seiner Rückkehr in die Bundeshauptstadt nannte sich der waschechte Österreicher ab diesem Zeitpunkt Erkan Said und besuchte in der Folge mehrere Moscheen, sprach mit Imamen oder „Gelehrten des Islam“ und fand auch via Internet „zum Glauben“, so der 59-Jährige.

„Allah möge euch richten“
Anfang 2018 wanderte er in U-Haft, nachdem er dem Sprecher der Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ), Amer Albayati, ein Mail geschrieben und der Verfassungsschutz aufgrund dessen gegen ihn Ermittlungen aufgenommen hatte. In dem Mail hieß es unter anderem, „Allah möge euch richten“, weil sich die ILMÖ gegen das Kopftuch-Gebot ausgesprochen hatte. Albayati fasste das als Todesdrohung auf, was der Angeklagte und sein Verteidiger Christian Werner nicht gelten ließen.

„Unsere Gelehrten haben eine Kleidungsvorschrift erlassen. Erwachsenen Frauen ist es vorgeschrieben, die Haare zu bedecken“, dozierte der 59-Jährige. Gewalt sei ihm aber fremd, er habe Albayati nicht einschüchtern wollen.

„Friedlich hört sich das nicht an“
Im Internet betrieb der Angeklagte neben seiner Facebook-Seite seit 2015 zudem die Website „Pro-Islam-Austria“, wo unter anderem diverse Terroranschläge gutgeheißen wurden und Andersgläubigen die ewige Verdammnis gewünscht wurde. „Friedlich hört sich das für mich nicht an“, bemerkte die vorsitzende Richterin Nina Steindl. Er habe nur das übernommen, was Gelehrte verfasst hätten, und auf seine Homepage gestellt, rechtfertigte sich der 59-Jährige: „Ich wollte meine Glaubensrichtung vermitteln. Ich bin ziemlich stark gläubig. Und wenn das ein Scheich schreibt … ich war gutgläubig.“

Bild: thinkstockphotos.de (Symbolbild)

Inkriminiert waren außerdem Äußerungen, die den Holocaust bezweifelten und den Wunsch äußerten, der Staat Israel möge „von der Landkarte verschwinden“, weshalb in dem Verfahren auch der Verhetzungs-Paragraf und das Verbotsgesetz zum Tragen kamen, das nationalsozialistische Wiederbetätigung untersagt.

„Vielleicht weil ich dämlich bin“
Auch ein bizarr anmutendes Video auf YouTube wurde im Zuge der Verhandlung aufs Tapet gebracht, in dem sich der Angeklagte in Prediger-Manier gegen die Verfälschung der „heiligen Bücher“ aussprach. Den erhofften Erfolg hatte dieses aber nicht, nur 17-mal wurde das Video insgesamt abgerufen. „Ich plan nie ein Schreiben, das kommt im Affekt“, meinte er hinsichtlich der inkriminierten Texte. Auf die Frage nach dem Warum antwortete er kleinlaut: „Vielleicht weil ich dämlich bin.“

Der 59-Jährige wurde wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie wegen Verhetzung und Wiederbetätigung im Sinne des Verbotsgesetzes schuldig erkannt und zu zweieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt. Die Verteidigung erbat Bedenkzeit, die Staatsanwaltschaft gab vorerst keine Erklärung ab. Das Urteil ist damit nicht rechtskräftig.

krone.at

 

 

Erdogan greift nach Europa

https://www.fischundfleisch.com/amer-albayati/erdogan-greift-nach-europa-53193?fbclid=IwAR3AJLXeFJWf7Pf1IiPun4oPv3Udlp5ZOMyBoQ-Rn8uOZyhWtDHblnuLycA

Amer Albayati

Erdogan greift nach Europa.

14.01.2019, 08:46

Seit Präsident Recep Tayyip Erdogan der alleinige Herrscher in der Türkei geworden ist, geht Erdogans Plan, auf die Türken in Europa immer mehr Einfluss zu nehmen, wunderbar auf. Die Türken in Europa stehen in weiten Teilen zum Herrscher der Türkei – er ist der Herrscher ihrer Herzen, wenn Sie so wollen.

Es wird schlimmer als es sich mancher europäische Politiker denken kann – vor allem die Christen werden in den Schatten gestellt und unterdrückt werden – und dadurch werden leider die dubiosen Islamisten gestärkt. Ich will mir ein Europa in 50 oder 100 Jahren nicht vorstellen. Ich weiß als liberaler Mensch, der um seine Freiheit kämpfen musste, leider wovon ich spreche, viele andere wissen das nicht, sie glauben, man könne mit radikalen Gläubigen in Frieden leben, aber das ist nicht möglich.

Wir müssen gegen diese negative Entwicklungen etwas tun, das Spiel der radikalen Mächte, die sich in Europa bereits etabliert haben, unterbinden – dafür muss es allerdings durchschaut werden. Ein Anfang wäre, gefährliche Treffen bzw Zusammenkünfte zu verbieten.

Erdogan organisierte das sogenannte „II. Treffen der europäischen Muslime“. Erstmals hatte man sich im Jahr 2014 in Brüssel getroffen. Künftig soll das Treffen in Köln einmal im Jahr in der Zentralmoschee des Moscheeverbandes DITIB im Stadtteil Köln-Ehrenfeld alle zwei Jahre stattfinden – Thema ist der Islam!?. Ein erstes Treffen fand bekanntlich bereits Anfang Jänner statt.

Bei diesen problematischen Treffen geht es nicht um den Islam und Muslime, sondern um einen Konkurrenzkampf und um die politische ideologische Machtstellung in Europa für Erdogan durch die türkische Religionsbehörde Diyanet. Letztere kooperiert mit DITIB, dem deutschen Ableger der Behörde. In Österreich hat die DITIB =ATIB viel Einfluss – es ist der Einfluss Erdogans auf Türken in Österreich.

Die künftigen Treffen europäischer Islamisten und Wortführer in der DITIB-Zentralmoschee in Köln werden für Ärger sorgen, so viel ist sicher. Offenbar waren auch Vertreter der vom Verfassungsschutz beobachteten Muslimbruderschaft anwesend. Was steckt hinter der Veranstaltung?

In der Mitte der gut besuchten Veranstaltung stand ein Mann mit langem, hellem Gewand und Kopfbedeckung. Es ist Ali Erbas, Präsident der staatlichen Religionsbehörde Diyanet der Türkei. Das verheißt nichts Gutes, wenn radikale Denker und Glaubensführer das Wort ergreifen.

Ich kann es nur noch mal betonen: Hier geht es nur um die Vormachtstellung des ideologischen-politischen Islam und um einen Konkurrenzkampf der Vereine- (und das alles hat mit dem Islam und Muslimen nichts zu tun), sondern ist gegen die Integration und den sozialen Frieden gerichtet!

Dazu möchte ich auch folgenden Beitrag zitieren:

Ankaras Ditib-Beamte gehören in die Türkei

Vor etwa drei Monaten rief ein Besuch des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in der Zentralmoschee in Köln viel Kritik hervor, weil die DITIB eine abgeschottete Einweihungsfeier ohne Vertreter der deutschen Politik und der Stadtorganisiert hatte.

Nun sorgt auch das zunächst diskret gehaltene Treffen islamischer Gelehrter und Wortführer im neuen Jahr für Ärger. Offenbar waren radikale Muslime bei der Islamkonferenz anwesend. Nach Darstellung des „Kölner Stadtanzeigers“ nahmen auch einflussreiche Vertreter der Muslimbruderschaft teil. Diese wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet. Die Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD), ebenfalls mit Sitz in Köln, gilt als „wichtigste und zentrale Organisation von Anhängern der Muslimbruderschaft in Deutschland“, heißt es im aktuellen Verfassungsschutzbericht. Die IGD-Aktivitäten seien „geeignet, eine ablehnende Haltung gegenüber westlichen Werten zu verstärken und eine Distanz zur Demokratie zu fördern“.

Nach Ansicht des nordrhein-westfälischen Innenministeriums ist es „bedenklich, dass die in der jüngeren Vergangenheit durch türkisch-nationalistische Aktivitäten in die Kritik geratene Ditib sich gegenüber der islamistischen Muslimbruderschaft nicht abgrenzt, sondern offensichtlich Beziehungen zu Personen aus diesem Spektrum pflegt“, erklärte eine Sprecherin. Es sei auch bekannt, dass die Türkei die Muslimbrüder unterstütze.

Fazit: Diese politische Ideologische Machtkampf wird künftig für Europa immer gefährliche durch radikale- religiöse Eroberung der Islam und Muslime in Europa und gegen der Integration, Sicherheit und soziale Frieden in Europa gerichtet.

Rückfragen & Kontakt

Dr. Amer Albayati, Präsident Verein Integration-Bildung-Kultur (IBK)

Email: integration.bildung.kultur@gmail.com

Handy: (++43) 69910333243

 

König Abdullah Zentrum als Einfallstor für radikale Islamisten?

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151201_OTS0012/koenig-abdullah-zentrum-als-einfallstor-fuer-radikale-islamisten

OTS0012, 1. Dez. 2015, 09:00

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König Abdullah Zentrum als Einfallstor für radikale Islamisten?

ILMÖ fordert erhöhte Wachsamkeit der österreichischen Behörden. Gefahr der Unterwanderung Österreichs durch radikale Wahabiten und Muslimbrüder

Wien (OTS)

Erhalten die 100 Mitglieder des KAICIID-Beirates ebenfalls Diplomatenpässe?

ILMÖ fordert die sofortige Schließung des König Abdullah Zentrum

Amer Albayati, Präsident der Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ) fordert angesichts der jüngeren Entwicklungen im immer wieder in der Kritik stehenden König Abdullah Bin Abdulaziz Zentrum für Interreligiösen und Interkulturellen Dialog“ (KAICIID) in Wien von den österreichischen Behörden eine besonders erhöhte Wachsamkeit:
„Durch die immer undurchsichtiger werdende Struktur, wie einem bis zu 100 Personen großen Beirat oder zusätzlichen Plattformen unter dem höchst kontroversiellen Mitbegründer Ibrahim Farouk El-Zayat droht unter dem Schutzmantel der diplomatischen Immunität ein neues Einfallstor für radikale Islamisten aufzugehen“, so Albayati.

Im König Abdullah-Zentrum wurde dieser Beirat eingerichtet. Es stellt sich die dringende Frage, ob dessen Mitglieder (und womöglich auch deren Angehörige) mit Diplomatenpässen ausgestattet wurden? Die Österreicher haben ein Recht zu erfahren, welche Hundertschaften an Personen künftig mit diplomatischen Privilegien ausgestattet werden.

Ein anderes Beispiel ist das vom KAICIID am 9.9.2015 ins Leben gerufene „Muslim-Jewish Leadership Council“ (MJLC)– eine Plattform, angeblich zur Unterstützung des interreligiösen Friedens dieser beiden Religionen. Allerdings ist der Mitgründer dieser Plattform, Ibrahim El-Zayat, eine problematische Figur, dem in zahlreichen Medienberichten Verbindungen zur radikal-islamistischen Muslimbruderschaft nachgesagt werden.
Der Buchautor und Islamismusexperte Heiko Heinisch berichtete in einem Blog am 13.9.2015 unter dem Titel „Kooperiert das König Abdullah Zentrum mit der Muslimbruderschaft“ sehr ausführlich über El-Zayat, die Muslimbrüder und diese neue Plattform im KAICIID.

„Auch hier besteht die Gefahr, dass über diese Plattform Personen mit radikal-islamistischem Hintergrund verstärkt nach Österreich kommen. Wir fordern daher die Behörden auf, sehr wachsam zu sein, damit das Abdullah Zentrum kein Einfallstor für radikale Wahabiten und Muslimbrüder wird“, so Albayati.

„Wir fragen uns: Wie lange noch soll das Dialogzentrum KAICIID als Imagepolitur für Saudi Arabien dienen? Dem Ruf Österreichs schadet das jedenfalls weltweit. Es wäre weit glaubwürdiger, würde dieser Dialog in Saudi Arabien selbst stattfinden wo die Zahl der Todesstrafen laut Amnesty International heuer einen unrühmlichen Rekordwert erreicht hat. Warum ist die Forderung der ILMÖ auf christlichen Kirchenbau in Saudi Arabien bis jetzt unbeantwortet geblieben? Dem gegenüber will Saudi Arabien etwa 200 Moscheen für die Flüchtlinge in Deutschland finanzieren! Interreligiöser Dialog ist leider eine reine Platitüde, deshalb fordern wir die sofortige Schließung dieses untragbaren und dubiosen Zentrums“, so Albayati abschließend.

Mehr Infos unter diesen Links:

http://www.ots.at/redirect/heiko-heinisch (Titel: Kooperiert das
König Abdullah-Zentrum mit der Muslimbruderschaft?)

http://www.ots.at/redirect/profil2
(Titel: König-Abdullah-Zentrum in Wien: Dialog und Enthauptung)

Rückfragen & Kontakt:

Amer Albayati, Islam- und Terrorexperte
Präsident, Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ
Mobiltelefon: 069910333243
Email: info@initiativeliberalermuslime.org
www.initiativeliberalermuslime.org

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0001

 

Alarmierende Verstöße gegen das Islamgesetz

https://www.fischundfleisch.com/amer-albayati/alarmierende-verstoesse-gegen-das-islamgesetz-48688

Amer Albayati

Alarmierende Verstöße gegen das Islamgesetz

02.08.2018, 15:23

–> Finanzierungen durch ausländische Behörden und Organisationen stoppen

–> Manipulation von Muslimen durch religiöse und nationalistische Dogmen beenden

–> Mangelhaftes Verhalten von Politikern und Medien

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Danke!

Die Islamgesetz-Kontroverse zieht immer größere Kreise. Die Politik scheint den Machtspielen ausländischer Organisationen in der Islamischen Glaubensgemeinschaft machtlos gegenüberzustehen. Das muss sich ändern. Das Islamgesetz wird für die Ideologie des politischen Islams ausgenutzt! Das ist verfassungswidrig und bedroht nicht nur die Integration von Muslimen, sondern auch unsere Sicherheit, den gesellschaftlichen Frieden!

Es war ein Fehler, den Muslimen die Anerkennung als Religionsgesellschaft zu entziehen und einer politischen Organisation Privilegien einzuräumen, die andere nicht haben, und die es auch in islamischen Ländern nicht gibt. Das war höchst unfair gegenüber den Muslimen und allen anderen Staatsbürgern in Österreich.

Was sind Kultusgemeinden? In keinem einzigen arabischen Staat gibt es eine Kultusgemeinde. Der Islam kennt so ein System nicht.

Das Ganze ist ein Machtkampf innerhalb der Islamischen Glaubensgemeinschaft, vor allem zwischen Türken, Bosniern und Arabern. Dieser Machtkampf schadet den Muslimen und ihrem Ansehen. Mehrere hundert politische Vereine spielen Glaubensgemeinschaft. Diese Vereine nennen keine Mitgliederzahlen und täuschen der Öffentlichkeit Moscheen vor, obwohl Vereine keine Moscheen betreiben können. Viele dieser Vereine leben von unberechtigten Geldquellen, statt von Mitgliedsbeiträgen.

In den Vereinen amtieren besoldete Imame, die vorwiegend aus dem Ausland bezahlt werden; aus der Türkei, aus Bosnien und aus anderen Ländern. Das ist kein Geheimnis, das weiß jeder seit Jahrzehnten. Diese Imame täuschen vor, Priester zu sein, und lassen sich als Seelsorger bezahlen, obwohl der Islam keine Hierarchie, Priester oder Seelsorger kennt. Manche sind sogar im Vereinsregister als „Leiter-Imam“ eingetragen. In Wirklichkeit erfüllen sie ihre ausländischen Aufträge und verkünden das, was ihnen politisch aufgetragen wird.

Warum hat man das Islamgesetz missbraucht, um eine ethnische und nicht islamische Glaubensorganisation einzurichten? Dadurch ist die Loyalität zu Österreich verloren gegangen und die finanzielle und politische Abhängigkeit vom Ausland verstärkt worden. In der Islamischen Glaubensgemeinschaft haben nur mehr ausländische Vertreter das Sagen, die Politik hat die Kontrolle über die Kultusbehörde verloren, die das zugelassen hat.

Die Regierung soll endlich alle Vereine des politischen Islam auflösen und die Tätigkeit ausländischer politischer Parteien unter dem Deckmantel der Islamischen Glaubensgemeinschaft verbieten. Dann könnte man vielleicht zum Islam als Religion finden, ohne die Gesellschaft zu verunsichern.

Die islamische Glaubensgemeinschaft kann nicht alle islamischen Konfessionen vertreten wie die katholische oder evangelische Kirche, sondern nur ihre eigenen Mitglieder, deren Zahl sie aber nicht bekannt gibt.

In Österreich besteht nur eine Moschee in Wien, weil Vereinslokale keine Gebetsräume sind und nicht als Moscheen betrachtet werden können.

Alle Muslime in einer gemeinsamen Glaubensgemeinschaft zusammenzuschließen, war ein schwerer Irrtum. Denn es gibt zum Beispiel ja auch in Österreich keine „Christliche Glaubensgemeinschaft“, in der Katholiken, Protestanten, Orthodoxe usw. gemeinsam in einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft organisiert sind, sondern jede christliche Variante ist als eigene Religionsgesellschaft anerkannt und verwaltet ihre Mitglieder selbst.

Der Islam hat ebenfalls eine Anzahl unterschiedlicher Glaubensrichtungen, Sunniten, Schiiten und andere. Die Anerkennung in Österreich 1912 hatte sich auf den Balkan bezogen und auf die bosnischen Anhänger des islamischen hanafitischen Ritus.

Deshalb ist eine Reform des Islamgesetzes dringend notwendig, um weitere Skandale und Auseinandersetzungen zu vermeiden. Die Heuchelei muss endlich gestoppt werden, im Sinne der Menschen in Österreich und Europa.

Dr. Amer Albayati, Präsident Verein: Integration-Bildung-Kultur (IBK)

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