Infos zu Kopftuch Debatte 21.2.2017

http://www.atheisten-info.at/infos/info3467.html

Burka und Kopftuch brauchen keine unterstützende Debatte!

Aussendnung von Amer Albayati am 20.2.2017

Im Koran gibt’s weder Kopftuch Hijab, Niqab, Burka, Tschador oder eine Ganzkörperverschleierung, das sind Symbole radikaler Islamisten, um die Frauen zu unterdrücken und zu versklaven.

Es ist verwunderlich, dass bestimmte Politiker und manche Journalisten das unterstützen, entweder sind die ahnungslos oder dumm oder beides, was noch schlimmer ist. Deshalb muss in dieser Debatte das Verbot unterstützt werden, weil Symbole der radikalen Islamisten und ihrer dubiosen Organisationen brauchen keine Förderung durch Politik und Medien!. Außerdem ist der Islam eine Religion zwischen Menschen und Gott, ohne Vermittler, Hierarchie, Priestertum oder Seelsorger. Solche Volksverdummung muss in Europa endlich gestoppt werden, diese Heuchelei muss auch aufhören!

Striktes Kopftuchverbot für Kinder in allen Bereichen

Es muss ein generelles Kopftuchverbot für Kinder in allen Bereichen geben (Kindergärten, Kindergruppen, Schulen, Moscheevereinen und auch zu Hause), vor allem in Bildungseinrichtungen, wie in islamischen Wiener Kindergärten, wo sämtliche Mädchen Kopftücher tragen müssen. Diese bewusste Symbolik ist ein Anschlag auf die Rechte und die Freiheit der Kinder und raubt ihre kindliche Verspieltheit. Wir bekräftigen auch die Forderung nach einer Schließung solcher radikal islamistischer Einrichtungen. Explizit fordern wir die umgehende Schließung des Wa-Islamah-Kindergartens in Wien, weil alleine die Benennung „Wa Islamah“ – „Oh, mein Islam“ nach einem historischen islamischen Jihad-Ruf eine nicht tolerierbare Provokation für westliche Werte ist. Auch der Austro-Dschihadist Mohamed Mahmoud verwendete immer wieder diesen Ausspruch in seinen Propagandaauftritten“

Deutlich erkennbar ist in den islamischen Ländern die gesellschaftliche und politische Radikalisierung, ein mangelndes Demokratieverständnis, sowie die politischen Ambition, die Religion politisch zu instrumentalisieren. Vor allem junge Menschen sollen mit religiösen Heilsversprechungen für den radikalen Islam gewonnen werden. Dies geschieht auch in Europa, also auch in Österreich.

Wir wollen nur einige praktische Beispiele für Unterdrückung und Diskriminierung der Frauen durch religiösen Fundamentalismus in Österreich aufzeigen. Viele Mädchen werden gezwungen, ein Kopftuch vom Kindesalter an zu tragen, muslimische Frauen, die wir betreuen, leiden psychisch darunter, weil sie sich nicht frei entscheiden dürfen.

Das Kopftuch wurde in der Türkei unter Mustafa Kemal Atatürk, dem Gründer der modernen Türkei, verboten und das Verbot galt auch noch unter Erdogan, der nun versucht, die von Atatürk eingerichtete Trennung von Staat und Religion in eine Unterwerfung des Staates unter den Islam umzuwandeln. In Tunesien waren Kopftücher lange verboten, in Marokko wurde nun das Tragen von Burkas untersagt. Es ist völlig kontraproduktiv, wenn in Österreich der radikale Islamismus unter dem Vorwand der Religionsfreiheit politische und mediale Unterstützung bekommt! Das wäre dasselbe, wie wenn katholisch-extermistische Piusbrüder oder evangelikale Kreationisten öffentlich und staatlich bejubelt würden!

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151215_OTS0106/ilmoe-fordert-striktes-kopftuchverbot-fuer-kinder-in-allen-bereichen

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OTS0106, 15. Dez. 2015, 12:25

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ILMÖ fordert striktes Kopftuchverbot für Kinder in allen Bereichen

Wien (OTS) – – ILMÖ verlangt Schließung des Wa-Islamah-Kindergartens benannt nach einem historischen islamischen Jihad-Ruf

– ILMÖ: Angekündigte Klagen gegen Prof. Ednan Aslan sollen mundtot machen, sind aber meist nur Säbelrasseln

– ILMÖ verlangt Rücktritt von Sanac und Al-Rawi. Sie sind mitverantwortlich für die Missstände in Islamischen Kindergärten

Amer Albayati, Präsident der Initiative Liberale Muslime Österreich ILMÖ, fordert ein generelles Kopftuchverbot für Kinder in allen Bereichen (Kindergärten, Kindergruppen, Schulen, Moscheevereinen und auch zu Hause), vor allem in Bildungseinrichtungen. „Wie in islamischen Wiener Kindergärten, wo sämtliche Mädchen Kopftücher tragen müssen. Diese bewusste Symbolik ist ein Anschlag auf die Rechte und die Freiheit der Kinder und raubt ihre kindliche Verspieltheit. Wir bekräftigen auch die Forderung nach einer Schließung solcher radikal islamistischer Einrichtungen. Explizit fordern wir die umgehende Schließung des Wa-Islamah-Kindergartens in Wien, weil alleine die Benennung „Wa Islamah“ – „Oh, mein Islam“ nach einem historischen islamischen Jihad-Ruf eine nicht tolerierbare Provokation für westliche Werte ist. Auch der Austro-Dschihadist Mohamed Mahmoud verwendete immer wieder diesen Ausspruch in seinen Propagandaauftritten“, betont Albayati.

Man könne vor Missständen nicht mehr die Augen verschließen: „Wie kann es sein, dass der islamistische Kindergarten von Ismail Suk mitten in Wien-Favoriten im Jahr 2008 den deutschen Salafisten Pierre Vogel, der nach dem Tod von Osama bin Laden sprach und dabei diesen Terroristen gepriesen hat, empfangen hat? Was haben Kindergärten zu verbergen, die nach Veröffentlichung der Aslan-Studie umgehend ihre Website löschten oder änderten? Warum spricht man in Kindergärten von Verboten, Sünden und von anderen Menschen als Ungläubige? Warum gehen die Behörden erst jetzt gegen Abdullah Polat Erbiz vor, der fertige Kindergartenkonzepte zu Lasten der Steuerzahler in Millionenhöhe teuer weiterverkauft hat? Warum ließ man ihn so lange gewähren und warum wurden im Gegenzug anständige Betreiber – wir kennen solche Fälle – nicht genehmigt?“, fragt Albayati.

Die ILMÖ sandte am 3.2.2009 einen offenen Brief an alle verantwortlichen Stellen in Österreich, insbesondere an die damalige Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Frau Dr. Claudia Schmied. Darin gilt ein Hauptaugenmerk dem islamischen Religionsunterricht. Die ILMÖ hat sich bisher in diese politische Debatte nicht parteilich eingemischt. Aber bei derartigen Angriffen auf Dr. Aslan wegen seiner wichtigen und wahren Studie müsse man sich äußern. Zudem habe die ILMÖ bereits im Jahr 2009 in aller Deutlichkeit auf Verbindungen zwischen der Muslimbruderschaft und radikalen Islamisten zu Kindergartenvereinen, Schulen und Moscheevereinen hingewiesen. „Passiert ist seither nichts. Die Stadt Wien wurde getäuscht und hat dadurch jahrelang konsequent die Augen vor der Realität verschlossen. So kann es nicht weitergehen. Wir appellieren an unsere Regierung und die Stadt Wien hier an einem Strang zu ziehen und konsequent zu handeln. Der Appell richtet sich auch an kritische Geister, sich von Klagsdrohungen nicht einschüchtern zu lassen und weiterhin für eine liberale, säkulare Gesellschaft einzutreten“, so Albayati abschließend.

Die ILMÖ bekräftigt die Solidarität mit Studienautor Univ-Prof. Dr. Ednan Aslan als den wichtigsten Wissenschaftler in diesem Bereich. „Diese angekündigten Klagen sind in einer freien Gesellschaft ein untauglicher Versuch, Kritiker mundtot zu machen. Das Problem dabei ist, dass Muslimbrüder und andere radikale Islamisten mit Kritik nicht umgehen können. Warum hat man Angst vor einer wissenschaftlichen Studie? Diese Personen und Netzwerke können natürlich Kritiker klagen. Das ist der Rechtsstaat. Bitte klagen Sie, wenn Sie den Mut haben! Aber Sie müssen wissen, dass es in diesem Land viele aufgeklärte und liberale Muslime wie die ILMÖ und andere Menschen gibt, die derartigen Strategien eines ‚Legal Jihad‘ immer entgegen stehen werden. Wir appellieren auch an kritische Journalisten, derartige Versuche, Andersdenkende und Wissenschaftler auf diesem Weg mundtot machen zu wollen, kritisch zu hinterfragen“, so Albayati.

Dass ausgerechnet der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft – IGGIÖ, Fuat Sanac und SPÖ Politiker Omar Al-Rawi, in aller Öffentlichkeit Verständnis für diese Strategien zeigen, ist skandalös und ein weiterer Grund für die ILMÖ, wegen dieser Heuchelei und Täuschung der Behörden den raschen Rücktritt von beiden zu fordern:
„Gerade Herrn Al-Rawi, der gestern den Auftritt von Pierre Vogel noch mit Unwissenheit entschuldigte, sei noch einmal in Erinnerung gerufen, dass Pierre Vogel jahrelang zu Jahresende im islamischen Zentrum in Wien aufgetreten ist. Als die ILMÖ das aufdeckte, gab es die selbe lächerliche Reaktion von Al-Rawi wie gestern im Fernsehen, man hätte das nicht gewusst. Aber auch Sanac und Al-Rawi werden es nicht verhindern können, dass Österreichs Bürger Transparenz hinsichtlich der Kindergarten-Trägervereine wollen!“ Es könne nicht sein, dass Muslimbrüder rund um Personen wie Jamal Murad, Milli Görüs und andere islamistische Gruppen Parallelgesellschaften fördern und die Kinder mit islamistischen Dogmen erziehen wollen. So dürfe man sich nicht wundern, dass der Radikalismus ständig zunimmt.

Rückfragen & Kontakt:

Amer Albayati, Islam- und Terrorexperte
Präsident, Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ
Mobiltelefon: 069910333243
Email: info@initiativeliberalermuslime.org
www.initiativeliberalermuslime.org

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0006

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151211_OTS0086/ilmoe-fordert-schliessung-radikaler-islamischer-kindergaerten-schulen-moscheen-und-vereine

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OTS0086, 11. Dez. 2015, 11:34

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ILMÖ fordert Schließung radikaler islamischer Kindergärten, Schulen, Moscheen und Vereine

Wien (OTS) – – ILMÖ Volle Solidarität mit Univ.-Prof. Dr. Ednan Aslan und volle Bekräftigung der Kindergarten-Studie

– ILMÖ zeigte Verbindungen der Muslimbruderschaft und radikale Islamisten zu Kindergartenvereinen bereits im Jahr 2009 auf!

– ILMÖ verurteilt die Aussagen von Fuat Sanac gegenüber Prof Aslan auf das schärfeste und verlangt seinen sofortigen Rücktritt

Amer Albayati, Präsident der Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ – zeigt sich solidarisch mit Univ-Prof. Dr. Ednan Aslan: „Dr. Aslan ist ein Wissenschaftler mit höchster Reputation und hat es nicht verdient, von Leuten wie Fuat Sanac – Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich-IGGIÖ – auf derart primitive Art angegriffen zu werden. Fuat Sanac agiert in dieser heiklen politischen Debatte in völlig unzulässiger Weise parteiisch. Wir fordern deshalb seinen sofortigen Rücktritt. Und wenn Fuat Sanac sagt, die Zwischenergebnisse der Aslan-Studie seien ‚lächerlich‘ usw. so weise ich Herrn Sanac darauf hin, dass diese Problematik der IGGIÖ seit Jahren bekannt ist. Durch diese Äußerungen macht er sich für diese Skandale mitverantwortlich. Aber die Bürger werden Täuschungsmanöver und zur Schau gestellte Heuchelei richtig zu deuten wissen“, so Albayati.

Die ILMÖ hat sich bisher in diese politische Debatte bisher nicht eingemischt. Aber bei derartigen Angriffen auf Dr. Aslan wegen seiner wichtigen und wahren Studie müsse man sich äußern. Zudem habe die ILMÖ bereits im Jahr 2009 in aller Deutlichkeit auf Verbindungen zwischen der Muslimbruderschaft und radikalen Islamisten zu Kindergartenvereinen, Schulen und Moscheevereine hingewiesen. „Passiert ist seither nichts. Die Stadt Wien wurde getäuscht und hat dadurch jahrelang konsequent die Augen vor der Realität verschlossen. Das muss nun ein Ende haben.“

Die ILMÖ fordert eine Offenlegung der Finanzierung der Trägervereine, wesentlich intensivere Kontrollen und ein klares Bekenntnis zu modernen pädagogischen Methoden, säkulärer Betreuung und zur deutschen Sprache. Wir bekräftigen alle Studie Ergebnisse als wahr und richtig. Wir haben Fotos von Unter-6jährigen, die im Kindergarten allesamt Kopftuch tragen und viele anderen Belege. Diesen Kindern wird ihre verspielte Kindheit verstümmelt oder zerstört ihre Chancen in einer freien Gesellschaft.

Wir verlangen die Schließung aller islamischen Kindergärten, Schulen und Mosheenvereine, die unsere Werte in Österreich und Europa nicht akzeptieren oder vermitteln. Es geht um das Wohl der Kinder und nicht um islamistische Dogmen. Das ist sicherlich auch Ziel der Stadt Wien und unserer Regierung. Wir appellieren an die Stadt Wien und die Regierung, den Islamunterricht in Kindergärten, öffentlichen Schulen und in Moscheevereinen positiv zu verändern“ so Albayati.

Wir rufen hier noch einmal unsere Warnungen aus dem Jahr 2009 in Erinnerung, die leider ungehört verhallt sind.

http://www.ots.at/redirect/ILMOE
http://www.ots.at/redirect/ILMOE1

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Amer Albayati, Islam- und Terrorexperte
Präsident, Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ
Mobiltelefon: 069910333243
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Die IGGiÖ lehnt Österreichs Gesetze ab

Skandalös, wenn die IGGiÖ vom Staat Österreich ideelle und materielle Unterstützung bekommt, darunter mehr als 1 Millionen Euro monatlich für den islamischen Religionsunterricht in unseren öffentlichen Schulen. Die islamischen Religionslehrer kommen von politisch organisierten Islamistenvereinen und die meisten von ihnen haben keinen Universitätsabschluss, keine pädagogische und psychologische Befähigung. Und dann gehen die IGGiÖ und ihre Verbündeten gegen das Burkaverbot auf die Straße und wollen damit in einem säkularen Staat die Duldung schlimmsten religiösen Extremismus durchsetzen.

Wem dient die Burka- und Kopftuchdebatte? Außer den radikalen islamistischen Kräften hilft diese Konterverse niemandem!

Dr. Amer Albayati, Islam- und Terrorexperte –
Präsident der Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ

 

http://www.atheisten-info.at/infos/info3442.html

Kopftuch ist kein religiöses Symbol

Im neuen Regierungsplan bis 2018 ist auch vorgesehen, dass in Teilbereichen des öffentlichen Dienstes keine islamischen Kopftücher getragen werden dürfen.

Dagegen wehrte sich sofort vehement der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft Ibrahim Olgun: „Eine ‚Lex Islam‘ darf es nicht geben. Religionsfreiheit ist nicht verhandelbar. Das Kopftuch ist weder ein religiöses und erst recht kein politisches Symbol.“

Das sind klare Worte! Ein Kopftuch ist kein religiöses und kein politisches Symbol! Warum soll dann ein Kopftuchverbot in bestimmten Bereichen die Religionsfreiheit beeinträchtigen? Es darf ja auch kein Polizist mit einer Badehaube oder ein Richter mit Gamsbart Dienst machen! Und wenn nach oberster Islamaussage, ein Kopftuch bloß ein Kopftuch ist, genauso wie eine Badehaube eine Badehaube und ein Gamsbart ein Gamsbart ist, dann kann es doch überall für die Beschäftigten Bekleidungsvorschriften geben, welche die Dienstverrichtung mit Kopftuch oder Badehaube oder Gamsbart untersagen!

http://www.atheisten-info.at/infos/info3106.html

Die liberalen Muslime fordern ein Kopftuchverbot

Im Koran gibt’s keine Erwähnung von Kopftuch, Niqab, Burka, Chador, Hijab, Gesichts- oder Ganzkörperschleier

Warum soll man das Kopftuch nicht verbieten, anstatt das Kopftuch unrichtigerweise durch Politiker und Medien zu unterstützen, wenn es im Koran gar keine Erwähnung von Kopftuch, Niqab, Burka, Chador, Hijab, Gesichts- oder Ganzkörperschleier gibt?

Dr. Amer Albayati, Präsident der Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ begrüßt der OGH-Urteil zum Verbot Gesichtsschleier am Arbeitsplatz – wie in Servus TV Dienstag 5.6.2016 um 19.20 Uhr berichtet wurde, ist ein Verbot von Gesichtsschleiern am Arbeitsplatz erlaubt, weil es laut OGH-Urteil in Österreich zu den unbestrittenen Grundregeln der Kommunikation gehört, das Gesicht unverhüllt zu lassen.

Kopftuch, Niqab, Burka, Chador, Hijab, Gesichts- oder Ganzkörperschleier sind alle Symbole des politischen Islam und Ausdruck der Diskriminierung und Unterdrückung der Frauen. Darum wird von der ILMÖ ein Kopftuchverbot in Österreich und Europa gefordert. Die liberalen Muslime forderten schon wiederholt dieses Kopftuchverbot. Weder Kopftuch noch sonstige derartige Verhüllungen werden im Koran vorgeschrieben. Kopftuch & Co dienen vielmehr als Werbeträger für reaktionäres Gedankengut.

http://www.atheisten-info.at/infos/info2986.html

Europa und der Islam

Gehören Islam, politischer Islam, Kopftuch und Scharia zu Europa!?

Kommentar von Amer Albayati, Islam- und Terrorexperte vom 17.4.2016

Bestimmte Politiker erklärten öffentlich, dass der Islam zu Europa gehört. Ist das als Politikum zu betrachten, um Wählerstimmen zu gewinnen, oder als Modetrend wie das die Bundeskanzlerin in Deutschland, Angela Merkel und andere da und dort auch in Österreich tun!? Aber sie vergessen, der Islam ist neu hier und hat keine Wurzeln in Europa wie das Christen- oder Judentum. Also im Klartext: Islam und ähnliche Religionen gehören gegenwärtig gar nicht zu Europa, da sie nicht das Geringste mit Europa zu tun haben – aber vielleicht in der Zukunft!?

Sogar die EU- Außenbeauftragte Federica Mogherini sagt, dass der „politische Islam“ zu Europa gehört, das bedeutet, die Muslimbrüder als dubiose politische Organisation, egal welcher Herkunft oder Nationalität, sind anerkannt, ungeachtet der Trennung zwischen Staat und Religion in Europa!

De facto wird von solchen Politikern auch das Kopftuch hochgepriesen oder zumindest geduldet. Im Koran steht kein einziges Wort darüber, trotzdem das Kopftuch zum Symbol für den politischen Islam geworden und wird als Unterdrückung und Versklavung der Frauen öffentlich betrieben.

Im Islam gibt es keine Hierarchie und kein geweihtes Priestertum, die islamische Religion soll eigentlich die Menschen direkt mit Gott verbinden, ohne Kopftuchzwang oder einen Zwang in Moscheenvereine zu gehen, um dort den Glauben zu praktizieren.

In den islamischen und arabischen Ländern tragen heute dank des politischen Islams und des Einflusses ihrer extremistischen Organisationen vielfach mehr Frauen das Kopftuch als früher, leider auch in Europa.

Aufgrund dessen kommt die islamische Scharia als fundamentalistisch menschliches Konstrukt schleichend nach Europa, ohne dass es jemandem einfallen würde gegenzusteuern, zum Beispiel weil es gegen europäische Gesetze wäre oder weil vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte im Rahmen der EMRK in seiner Entscheidung vom 13.2.2003 etabliert und anerkannt wurde, dass das Scharia-Recht und die Diskriminierung, welche sich aus der Scharia ableitet, in Europa verboten sind. Die Scharia ist unvereinbar mit den grundlegenden Prinzipien der Demokratie, die in der Konvention festgeschrieben sind – verboten sogar.

Die Scharia ist durch nach Islamvorschriften erzeugte Lebensmittelprodukte, Islamicbanking, Predigt und Bücher schleichend auch in Europa gegenwärtig.

Fälschlicherweise werden die liberalen Muslime als Glaubensgemeinschaft betrachtet – was wir ablehnen – wir sind Aufklärer, Aufdecker und Islamreformer, deswegen sollen wir auch in Europa keinen Platz finden und werden von den radikalen Islamisten mit dem Tode bedroht mit die Beschuldigung des Abfalls vom Islam (Apostasie). In Ägypten, Pakistan, Sudan und anderswo werden Reformer getötet, auch wir in Europa müssen mit unserem Tod rechnen, weil der Islam immer konservativer und brutaler wird, denn der Einfluss des politischen Islams ist auch in Europa mit Hilfe von Politikern gestiegen.

Der Islamwissenschaftler Bassam Tibi hat für seine Idee von einem europäischen Islam keine Hilfe von der Politik bekommen, genauso die liberalen Muslime mit ihrer Vorstellung von einem Islam europäischer Prägung und einer Deradikalisierung, welche zwar von den andern kopiert, aber bis jetzt nie erreicht wurde. Die Politiker unterstützen derartige positive Bemühungen nicht- im Gegenteil – oft aus reinem Opportunismus vertrauen sie dem konservativen Islam, weil in diesem Bereich das Organisieren von Wählerstimmen von wahlberechtigten Muslimen sehr gut funktioniert, was speziell der SPÖ hilft. Denn die ÖVP wird von diesen Muslimen als Christenpartei gesehen, die FPÖ als fremdenfeindlich und  die Grünen gelten als säkular und laizistisch.

Man braucht darum nicht mehr zu rätseln, warum die Salafisten, die Jihadisten und die blutigen Terroristen tendenziell in Europa am aufsteigenden Ast sind, denn es fehlt die kritische Auseinandersetzung mit dem konservativen und vorgestrigen Islam, darum gewinnt auch der deklariert radikale Islam dazu, weil es nicht einmal politische Diskussionen über den politischen Islam gibt und geben darf. Das sollte sich in Europa aber bald ändern sonst wird unsere Sicherheit künftig ernsthaft bedroht sein.

Ich habe daher die Hintergründe dieser Thematik in meinen aktuellen Buch „Auf der Todesliste des IS“ (Seifert-Verlag http://bit.ly/albayati-seifert  – http://bit.ly/albayati-amazon) ausführlich dargestellt, womit ich einen Beitrag leisten möchte, damit man die Gründe für diese Entwicklungen versteht.

Ich versuche, die Entscheidungsträger vor dem Hintergrund dieser immer dramatischer werdenden Entwicklungen wachzurütteln. Ebenso biete ich Lösungsvorschläge an, um das friedliche Zusammenleben von Menschen heterogener religiöser Ausrichtung zu bewahren und zu fördern. Dies ist eine Welt, in der die radikale Islam-Szene und ihre Parallel-Gesellschaften in den Moscheevereinen keinen Platz haben. Damit wird gleichzeitig ihrer Hasskultur gegen friedliebende Muslime wie die ILMÖ, andere Religionen und Andersdenkenden ein Ende gesetzt. Was auch für den dort seit Jahren ungestraft propagierten eliminatorischen Judenhass gilt, der sich ungehindert ausbreiten konnte und kann.

Terrortote. Terrorangst. Terror, ausgehend vom Islamischen Staat (IS). Wie ein Flächenbrand das bestimmende Thema der Medien.

Wenn die Politik nicht endlich einlenkt, wird es zu sich verschärfenden Problemen, Konflikten und bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen, zu Zuständen gegen welche Europa nicht gerüstet ist. Und dann hilft auch das bisherige politische Kalkül nicht mehr.

Als Fazit macht die ILMÖ die bisher verfolgte und vollkommen verfehlte Politik Europas für den Terror verantwortlich, weil im Rahmen falsch verstandener Toleranz auch die Integration radikaler Islamisten und ihrer extremistischen Organisationen salonfähig gemacht wurde, diese „Form der Integration“ bedeutet oft die Anpassung des aufgeklärten Europas an konservative islamistische Denkweisen, die zudem mit Summen in Millionenhöhe finanziell unterstützt werden. Das hat zuletzt die über Jahre erfolgte Finanzierung korrupter, islamistischer Kindergärten in Wien durch städtische Gelder gezeigt.

Dr. Amer Albayati, geb. 1942 in Bagdad, ist Journalist und Islam- sowie Terrorexperte – Präsident, Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ – www.initiativeliberalermuslime.org

 

http://www.heute.at/news/politik/Muslim-Praesident-Verbot-von-Kopftuch-und-Islamkindergaerten;art23660,1271275

Der Dschihad sei vom Islam nicht zu trennen, so Albayati. Es werde zu Hause, im Kindergarten, im Islamunterricht oder in den Moscheenvereinen, in den Parallelgesellschaften, von Dschihad gesprochen, erklärte der ILMÖ-Präsident. „Die Muslime haben einen Glaubenskrieg mit Juden und Christen. Jetzt kommt dieser Krieg nach Europa.“

Albayati spricht sich für das Verbot islamischer Kindergärten aus. Er fordert weiters das Verbot für alle islamischen Religionslehrer. Sie hätten keine pädagogische Ausbildung. „Die islamischen Religionslehrer sind alle Taxifahrer oder Zeitungsverkäufer.“ Man habe schon vor Jahren davor gewarnt, doch das Ministerium hätte das unter den Teppich gekehrt. Die Sadt Wien habe 2009 viele Kindergärten erlaubt.

Kopftuch und Koran gebe es im Islam nicht. Es gebe nur eine Auslegung, sagte der ILMÖ-Präsident in dem Interview. „Wir sind gegen alle Schriften, weil die Auslegung müsste moderner sein. Deshalb reden wir von Islam  europäischer Prägung. Wir wollen den Islam modernisieren, sonst kommen die Terroristen mit diesem Dschihad nach Europa. Wir sind für das Kopftuchverbot“.

Was halten Sie von der Forderung nach einem Kopftuch-Verbot?

Sind manche Medien parteilicher als die Parteien?

http://www.andreas-unterberger.at/2017/02/sind-manche-medien-parteilicher-als-die-parteienij/

Sind manche Medien parteilicher als die Parteien?

  1. Februar 2017 14:24 | Autor: Amer Albayati

Seit dem Verkauf etlicher österreichischen Medien an das Ausland, vor allem an deutsche Firmen, hat sich seit Ende der achtziger Jahre die Medienlandschaft grundlegend umorientiert: mehr Gewinn auf Kosten der Qualität. Die Subventionen durch das Bundeskanzleramt und die parteipolitisch vergebenen Inserate haben die Abhängigkeit in vermehrtem Maß gesteigert.

Als Folge werden die Informationen gefiltert, die Leser werden propagandistisch stark beeinflusst und ideologisch in eine bestimmte politische Richtung gelenkt. Sie werden ohne neutrale Berichterstattung alleine gelassen und bleiben uninformiert. Langfristig werden sie dadurch frustriert.

In den Medien kommen viele radikale Vertreter des ideologisch-politischen Islam zu Wort, ebenso nichtssagende sogenannte österreichische „Experten“ und Politologen. Sie sind kaum verständlich, weil realitätsfremd. Namhafte Neutrale kommen leider kaum zu Wort.

Wie lange wird das noch so weitergehen? Wie lange wollen, sollen und können wir das noch weiter zulassen?

Diese Heuchelei und Volksverdummung schadet den Medien, langfristig aber der Politik. Wenn die Medienlandschaft wieder bereichert werden soll, braucht es daher wieder Medienfreiheit und ausgewogene Objektivität.

Dr. Amer Albayati ist Islam- und Terrorexperte

– See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2017/02/sind-manche-medien-parteilicher-als-die-parteienij/#sthash.LtKJlMqT.dpuf

 

 

 

Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ Jahresbericht

http://www.initiativeliberalermuslime.org/jahresbericht-14-02-2017/

Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ Jahresbericht

Dienstag, 14.2.2017

Europa zwischen Realitäten und Vision – Beiträge von fünf bekannte kritische Autoren mit verschiedene Haltungen und Meinungen sowie Themen:

Europa im Schatten des Terrors
Europa im offenen Krieg mit dem Terror. Wie bedrohlich ist der Terror für Europa? Europa vor neuen Herausforderungen!

Von: Dr. Amer Albayati

Das aktuelle Buch noch in Arbeit von Dr. Amer Albayati, Islam- und Terrorexperte, beantwortet alle relevanten Fragen betreffend den Terror in Europa. Woher kommt er? Wer steckt hinter ihm? Was sind seine Ziele und Absichten? Wie wird er finanziert? Wie hängt er mit dem Islam zusammen? Gibt es geostrategische Interessen in Zusammenhang mit dem Terror? Existieren unbekannte Verschwörungen – Hintermänner hinter den Hintermännern? Besonders brennend sind aber die Fragen nach der Effizienz eines möglichen Verteidigungskampfes. Kann man den Terror aktiv und gezielt bekämpfen? Kann man seine Ursachen beseitigen, um ihn zu beenden? Wer hat die Mittel und Möglichkeiten dazu? Und wer trägt die Verantwortung?

Das Buch ist gleichermaßen von großem Interesse für die Politiker, die Medien und für d ie Leser sein. Es versteht sich als Vademekum (Ratgeber und Leitfaden) des Überlebens im 21. Jahrhundert.

Die Arbeit liefert dokumentierte Fakten, Hintergrundwissen, -Fakten-Analysen und Einschätzungen auf der Basis langjähriger Erfahrungen, spezifischer Expertisen und eines weltweit einzigartigen Netzwerkes an Kontaktpersonen und Informationslieferanten. Das ambitionierte Ziel: Die Terrorgefahr in Europa endlich richtig einzuschätzen und sie gezielt und ernsthaft zu bekämpfen.

Die Autoren wollen keine einfachen, fertigen Rezepte geben, die die kann es nicht geben. Vielmehr sollen Bausteine und flexible Anregungen erarbeitet werden, mit denen öffentliche Verantwortungsträger zu den Wurzeln des Terrors gelangen und diese kappen können. Islamische Radikalisierung und politische Agitation, Gewalt und Attentate, Antisemitismus und Christenhass – wie kann die Spirale des Bösen gestoppt werden?

Auch Österreich bleibt vor der Gefahr nicht verschont. Die Jihadisten wollen bis 2020 auch Österreich erobern.
Laut IS 6. Phase ab 2016/17 (Die Phase der Konfrontation)

Die Truppen des Islamischen Staates sollen gegen „Ungläubige“ vorgehen. Es kommt zum „totalen Krieg“.
7. Phase bis 2020 (Die Phase des endgültigen Sieges)

Es soll zu einer finalen Konfrontation mit dem Westen kommen. Die Jihadisten sollen danach große Teile der Welt beherrschen. Auch Österreich, dass Teil von Oropba werden soll, soll dann unter ISIS-Herrschaft stehen.

Aber wenn Europa nicht imstande ist, den Frieden und die Sicherheit seiner Bürger zu schützen, ist es nicht imstande, weiter zu existieren.

Der politisch organisierte Islam, zu dem besonders die Muslimbruderschaft-MB und die Salafistenbewegung gehören, sind eine latente Gefahr, die in Europa längst Wurzeln geschlagen hat. Auch andere radikale Islamgruppen sind in den konservativen und undemokratischen islamischen und arabischen Ländern entstanden und haben hier längst ein konkretes Bedrohungspotential entfaltet.

Europa darf diese destruktiven und dubiosen islamistischen Einrichtungen im Rahmen einer falsch verstandenen Integration nicht entschuldigen oder gar indirekt unterstützen. Die Werte und Traditionen Europas und sein Kulturfundament sind unveräußerlich. Das ist der geistige Ausgangspunkt dieses Buches.

Seine Aussage wird eine neue Seite in der Geschichte der Terrorismusforschung und Bekämpfung aufschlagen.

„Ich habe Morddrohungen von IS-Terroristen bekommen, von Tschetschenen, Bosniaken, Türken und Arabern wie Firas H.
Firas H. ist als IS-Kämpfer in Syrien getötet worden. Er hatte auf Facebook ungefähr tausend Sympathisanten aus Österreich, mehrere tausend aus Deutschland. Viele von ihnen sind in Syrien getötet worden, doch mehrere hundert sind nach Österreich zurückgekehrt. Ihretwegen stand ich sieben Monate lang 24 Stunden pro Tag unter Polizeischutz. Wega und Cobra sei Dank, mehr will ich wegen meiner Sicherheit nicht sagen. Vor ein paar Monaten ich habe einen von ihnen in der U-Bahn getroffen.“

Terror und Hetze gegen Amer Albayati!
Morddrohungen vom IS und neuen Hasspostings – Kampagne gegen Amer Albayati als Waffe der radikalen Islamisten und ihrer Helfer – gibt es keine Meinungsfreiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit mehr!?

Es geht um uns alle an
Ich bekomme ständig weitere Drohungen von radikalen Islamisten und ihren Helfern, speziell von den Muslimbrüdern vor allem über Facebook. Ich habe in diesem Rahmen zwei Anzeigen bei der Polizei wegen der Hasspostings in Facebook erstattet. Dies wegen meiner Buchpräsentation, vor allem wegen meines letzten Vortrages und der Aktion gegen das Kopftuch, das es im Koran gar nicht gibt. Dies ist meine dritte Anzeige die sich gegen den Leiter eines Islamischen Friedhofs richtet.

Danke an alle Freunde für ihre Solidarität. All diese Postings stellen grobe Verletzungen der Meinungsfreiheit und der Menschenrechte dar, rufen zu Hass, Intoleranz und Verfolgung Andersdenkender auf und sind abzulehnen und zu unterbinden. Das ist kein Umgang für eine aufgeklärte, zivilisierte europäische Gesellschaft. Auch strotzen die Postings vor Unwahrheiten und an den Haaren herbeigezogenen Verleumdungen.
Diese Facebook-Hassprediger und andere radikale Islamisten kann aber leider niemand stoppen, solange bestimmte Politiker und manche Journalisten, solche Aktionen bagatellisieren, ja so gar unterstützen, und zwar ideell und materiell. Das macht mir immer mehr Angst.
Islamophobiekeule versuch Kritiker mundtot zumachen.

Ich werde bis zu meinem letzten Atemzug friedlich weiter kämpfen. Meine Freunde geben mir überall die Kraft, ich darf sie und mich nicht enttäuschen, koste es was wolle.
Islamophobiekeule ist ein niederträchtiges Werkzeug radikaler Islamisten
– radikale Islamisten erfanden „Islamophopie“ zur Imagepolitur – Islamophopie-Lüge schützt radikale Islamisten

Die Initiative Liberaler Muslime – ILMÖ ist der Meinung, Islamkritik und Meinungsfreiheit können niemals Islamophobie oder Rassismus sein. Vielmehr verstecken sich radikale Islamisten hinter diesem künstlichen Begriff. Sie wollen mit der Islamophobiekeule jegliche Kritik und Meinungsfreiheit in Europa verhindern und einen Feldzug gegen Kritiker starten. Ja, wir haben Angst. (Leider werden Islamkritiker auch von Politikern und Gutmenschen der Islamophobie bezichtigt um Kritik an der von den Politikern zu verantwortenend Islamisierung auszuschalten).

Es handelt sich um eine europaweite konzertierte Kampagne gegen die Meinungsfreiheit, der sich alle aufgeklärten Menschen und liberalen Muslime in den Weg stellen müssen. In der Vergangenheit waren derartige Äußerungen und Veranstaltungen in Europa meist dazu angetan, unter dem Deckmantel des Kampfbegriffes „Islamophobie“ jegliche Kritik am Islam und an radikalen Islamisten wie der Muslimbruderschaft, Millî Görüş, Atib oder Salafisten im Keim zu ersticken.

Die Kopftuch- Heuchelei muss endlich aufhören!
Im Koran gibt’s weder Kopftuch Hijab, Niqab, Burka, Tschador oder eine Ganzkörperverschleierung, das sind Symbole radikaler Islamisten, um die Frauen zu unterdrücken und zu versklaven. Kopftuch bei Kindern und Schülerinnen sind strengstens zu verbieten.
Es ist verwunderlich, dass bestimmte Politiker und manche Journalisten das unterstützen, entweder sind die ahnungslos oder dumm oder beides, was noch schlimmer ist.

Solche Volksverdummung muss in Europa sofort gestoppt werden!
Im Islam gibt es keine Seelsorger, auch das ist eine Täuschung die nicht länger geduldet werden sollte!
Das Grundübel in Auslegung der islamischen Lehre ist, dass nur ein Gotteskrieger mit Sicherheit und direkt ins Paradies gelangt. In ein Paradies in dem  Huris, Jungfrauen auf ihn warten und ihm unendliche Sinneslust bereiten. Das ist der Grund weshalb junge extremistische Islamisten sich und möglichst viele vor allem Ungläubige in die Luft sprengen.

 

Dr. Amer Albayati
Islam- und Terrorexperte

Präsident
Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ

Tel: +43(0) 69910333243

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Einführung des Ethikunterrichtes erforderlich

Von: Dr. Gerhard Engelmayer

Freidenkerbund Österreich hatte 2 wichtige Schwerpunkte: Säkularität (Weltlichkeit oder Trennung von Religion und Staat) in den Schulen durch eine Internet-Plattform www.secularschools.org

Konfessionsfreie Menschen werden immer mehr, dennoch gibt es immer noch sehr viele konfessionelle Schulen und Kindergärten. Eltern haben wenig Information darüber, ob die Schulen weltlich oder religiös orientiert sind und was tatsächlich in den Religionsstunden und im sonstigen Unterricht vermittelt wird. Säkular eingestellte Menschen wollen ihre Kinder nicht im Geiste einer Religion erzogen wissen, schon gar nicht, wenn diese autoritäre Züge besitzt, sondern sie möchten, dass Religion als Wissensinhalt vermittelt wird, im Sinne eines Religionen- und Ethikunterrichtes, um allgemeingültige Werte vermittelt zu bekommen und das Verständnis für andere Religionen aufzubauen. Säkularität wird von ihnen oft als Grundlage unseres toleranten aufgeklärten Zusammenlebens verstanden. Religiöse Eltern wollen sicherstellen, dass die Kinder bewusst religiös erzogen werden, und ihnen die Werte der Religion, vor allem der eigenen, vermittelt werden. Unsere Initiative eine Internet-Plattform http://www.secularschools.org informiert Eltern und sorgt für mehr Übersicht und Transparenz. Voraussetzung ist, dass auch die Schulen freiwillig mitmachen.

Säkularität durch die Einführung des Ethikunterrichtes

Die derzeitige Situation des Religionsunterrichtes nach langem Test für Ethikunterricht ist unhaltbar. Der  Ethikunterricht darf keine Krücke für vom Religionsunterricht abgemeldete sein, sondern hat seine eigene integrations- und demokratiepolitische Berechtigung, ja Notwendigkeit. Vor allem der vom Staat unterstütze Islamunterricht, der teilweise von Demokratiefeinden abgehalten wird (Khorchide-Studie 2008), müsste durch Ethik abgelöst werden. Er unterliegt offenbar einem hohen sozialen Druck innerhalb der Community, sodass das gesetzlich vorgesehene Abmeldeverfahren nur unzulänglich wirksam werden kann. Dazu kommt neuerdings die Prägung der Kinder in islamischen Kindergärten, die mit liberalen, aufgeklärten Wertvorstellungen konkurrieren muss.

Im Interesse einer pluralistischen Gesellschaft muss der Ethikunterricht statt Religionsunterricht mit gut abgestimmten Lehrplänen für alle eingeführt werden, am besten vom Kindergarten an. Teil des Lehrplans soll Religion als Wissensstoff sein, nicht aber als Glaubensinhalt. Leitmotiv dieser Lehrpläne müsste 200 Jahre nach Kant die Vermittlung von Bildung über sittliche Ordnungen und die Erziehung zum kritischen Denken sein, statt zur Unmündigkeit religiöser Begeisterung. Damit wird der Erziehung zu den im Schulunterrichts-Gesetz festgelegten Zielen, wie selbständigem und kritischem Denken, zur Toleranz und zum gegenseitigen Verständnis am besten gedient sein.

Eltern sollen die Freiheit haben, ihre Kinder in ihrem religiösen und sittlichen Sinn zu erziehen, dafür aber den Staat und seine Mittel in Anspruch zu nehmen, ist nicht zeitgemäß. Das Interesse des Staates besteht in einem verständnisvollen Miteinander aller. Dem dient das Werkzeug des Ethikunterrichtes am besten. Wir unterrichten ja auch „politische Bildung“ und nicht „ÖVP-Unterricht“ oder „SPÖ-Unterricht“ etc.

Wesentlich ist der mangelnde Befund einer positiven erzieherischen Wirkung des Religionsunterrichts auf den Charakter, d.h. zum besseren Menschen. Die Wirkung beruht auf Glauben und nicht auf objektiver, wissenschaftlicher Basis. Für diesen Posten werden aber zig  Millionen ausgegeben. In gleicher Weise werden auch homöopathische Mittel aufgrund fehlender wissenschaftlicher Evidenz nicht von der Krankenkasse bezahlt, obwohl manche Patienten fest daran glauben.

Wenn aber die Religionserziehung das Ziel hat, den Kindern eine von den Eltern gewünschte auf Tradition basierende Identität zu vermitteln, dann ist das nicht Aufgabe des Staates, sondern eben der Eltern. Die vom Staat vermittelbare Identität ist das staatliche Gemeinwesen und wird durch den Religionsunterricht sogar in gewisser Weise konterkariert (staatlicher Einfluss der Türkei via ATIB auf muslimischen Unterricht).

Ethikunterricht sollte nur von befugten, entsprechend ausgebildeten, in keinem Fall aber auf Dauer von Religions-Lehrern erteilt werden, da sonst ein Religionsunterricht „durch die Hintertüre“ zu befürchten ist. Diese Lehrer sind ja auf die Vermittlung von monotheistischem, autoritärem Gedankengut eingeschworen und kommen daher in einen unlösbaren Gewissenskonflikt, wenn sie ihrer Aufgabe als Ethiklehrer nachkommen. Zum Beispiel  ist ein katholischer Religionslehrer dem Glaubenssatz verpflichtet, dass der Glaube Vorrang vor der Vernunft hat (Enzyklika „Fides et Ratio“, 1998).

 

Dr. Gerhard Engelmayer
Vorsitzender
Freidenkerbund Österreich und des Zentralrates der Konfessionsfreien

Mobiltelefon: +43(0) 699 122 44 242
Fax: +43(0) 2252 700 438

Email: engelmayer@aon.at

 

 

WIE GEFÄHRLICH IST DER RELIGIÖSE FUNDAMENTALISMUS?

Von: Dr. Theodor Much

Religiöser Fundamentalismus ist gefährlich, ganz besonders wenn Fundamentalisten davon überzeugt sind, dass jedes Mittel recht ist, um ihren Glauben in der Welt zu verbreiten.

Was kennzeichnet den religiösen Fundamentalismus aus?

  1. Der unbedingte Glaube an die absolute Unfehlbarkeit ihrer heiligen Schriften, da dieser – wie sie meinen – „Gottes wortwörtlichem Diktat darstellt.
    2. Die Opposition gegen „Modernität“, sodass im Falle von Widerspruch zwischen Modernität und Tradition, die Tradition immer im Recht ist.
    3. Negierung des religiösen Pluralismus, ganz besonders innerhalb der eigenen Religion.
    4. Das Bestreben fanatischer Gruppierungen, ihr Verständnis der Religion andersdenkenden  Menschen mittels Mission – auch gewaltsam – aufzuzwingen,
    5. Der Versuch das Rad der Zeit zurückzudrehen.
    6. Viele, wenn auch nicht alle Fundamentalisten, hassen „Ungläubige“, Homosexuelle und Frauen (die man als minderwertig ansieht).
    7. Die Faszination des Märtyrertums, und die damit verbundene Bereitschaft sich und andere (Unschuldige) im Namen ihres Gottes umzubringen.
    8. Die Ablehnung einer Trennung von Staat und Religion, mit dem Bestreben einen „Gottesstaat“ zu errichten.
    9. Absolute Unfähigkeit zur Selbstkritik.
    10. Scharfe Gegnerschaft zur (kritischen) Bibelwissenschaft, aber auch zu modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Solch ein religiöser Fundamentalismus macht Angst. Diese Angst wird noch gesteigert, wenn man neuere Umfrageergebnisse unter Muslime der 2. und 3. Generation in Europa analysiert.
Dabei zeigt sich, dass lt. WZB (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung), Bielefelder Institut, Amadeu-Antonio Stiftung (Cem Özdemir), Deutsches Institut für Islamfragen und Anti Defamation League, rund 2/3 der Befragten die Einführung der Scharia wünschen und der Überzeugung sind, „dass es nur eine einzig mögliche Auslegung der heiligen Schriften geben kann“. Es zeigt sich auch, dass 44% der Befragten glauben, „dass wer sich für die eigene Religion in die Luft sprengt, ins Paradies gelangt“.
Ausserdem zeigt sich, dass zwischen 50% und 64% der Befragten – je nach Land – Antisemiten sind (in arabischen Staaten sind es an die 90%) und Homosexuelle noch mehr hassen.

Auch wenn Umfrage Ergebnisse stets mit Vorsicht zu geniessen sind, dürfen all diese Antworten – aus „Political Correctness“ – nicht, wie es allzu oft geschieht, negiert werden.

Denn wenn man Fundamentalisten freie Hand lässt, hören Menschlichkeit, Toleranz und Demokratie sehr bald auf, wie auch das Beispiel Malmö zeigt, wo die alteingesessene schwedisch-jüdische Bevölkerung die Stadt in Panik verlässt. Die Gefahr der „Malmöisierung“ ist in ganz Europa, wegen dem Wegschauen der politischen Eliten, akut und bedrohlich.

Aus all dem bereits gesagten, lässt sich folgendes schließen:
Der Staat muss dem Treiben der religiösen Fundamentalisten energisch ein Ende setzen und darauf verzichten, mit derartigen Gruppierungen einen Kuschelkurs einzugehen. Außerdem muss die Politik erkennen, dass es auch einen zeitgemäßen, toleranten und liberalen Islam gibt, der gestärkt werden muss, um früher oder später zum Main Stream Islam zu werden. Doch bisher war die Politik dem liberalen Islam gegenüber blind. Man kann nur hoffen, dass ein baldiges Umdenken in der Politik stattfindet, bevor alles zu spät ist.

Dr. Theodor Much
(Arzt und Sachbuchautor)

 

 

Anmerkungen zur aktuellen Diskussion um Islam und Schariah

Von: Dr. Thomas Tartsch

Die beständig an Bedeutung gewinnende Frage, ob „der Islam“ zu integrieren ist, versandet seit Jahren im Streit um die Bedeutung des Wortes als „Frieden“ oder „Unterwerfung unter den Willen Allahs“ und unscharfen Forderungen wie die Distanzierung der Muslime von „der Schariah“.

Diese weiße Elefanten Diskussionen bedingen eine Oberflächlichkeit ohne Nutzwert und berühren nicht einmal in Ansätzen die teilweise grundlegenden und durch die islamische Historie begründeten Unterschiede zwischen Islam und den anderen monotheistischen Religionen.

Der „Islam“ beinhaltet als definitorische Grundbedeutung eine direkt von Allah gestiftete, an den Religionsstifter Muhammad mittels des Engels Djibril (Gabriel) verbal inspirierte und durch diesen für die damals auf der arabischen lebenden Menschen (polytheistische Araber, Juden und Christen) verkündete Lebensweise als die seit Ibrahim (Abraham) einzig dem Menschen zugedachte Daseinshaltung (Sure 30:30 u.a. Koran)

Diese die Kosmologie und Anthropologie umfassende, ewig gültige und unveränderbare Daseinshaltung ist mit einer die ganze Existenz überformenden Anleitung zur Bewältigung des Diesseits und der Vorbereitung auf das metaphysische Jenseits auf Grundlage des Gesetzes (Schariah) als ein ganzheitliches System verknüpft. So die Sichtweise vieler Muslime, die auch vom organisierten Islam vertreten wird, wobei sich dieser universelle Geltungs- und Regelungsanspruch der Schariah historisch erst bis ins 11. Jahrhundert entwickelt hat.

Das verdeutlicht das Spezifikum der Grundgesamtheit Islam, da Islam sowohl eine durch Riten und Symbole vermittelte Religion als spirituelle Individualerfahrung, Sinngebung der Existenz und Welterklärungsversuch sein kann, von dessen Entstehung 610 – 632 n.Chr. der Koran, als historisch verortetes Dokument aus nichtmuslimischer Perspektive, berichtet.

Ebenso kann Islam aber auch ein religiös-politisches System sein, welches den Blickwinkel auf die Welt mit einem Schema unterlegt, das die Rolle des Menschen im Diesseits von einem transzendenten Standpunkt aus entwickelt.

Im Gegensatz zu Juden- und Christentum etablierte sich der Islam im 7. Jahrhundert auf der arabischen Halbinsel als eine monotheistische Religion, die im Laufe der islamischen Historie nicht nur das Diesseits in einen religiösen Begründungszusammenhang stellte, sondern das Weltliche den Regelungen des gesetzgeberischen Korpus des in seiner heutigen Form erst später entstandenen und nicht kodifizierten Gesetzes (Schariah) unterwarf, dessen inhaltliche Konkretisierung den jeweiligen islamischen Rechtsschulen unterliegt.

Der sich bis ins 9. Jahrhundert ausbildende Islam war damit nicht nur eine an den schon früher auf der arabischen Halbinsel bestehenden Monotheismus andockende religiöse Reformbewegung gegen den herrschenden Polytheismus. Sondern ebenso eine politische Bewegung Muhammads als Kampf um die weltliche Herrschaftsposition innerhalb des Stamms der Quraisch in Makka, die Muhammad nach der Hidschra (Auszug) 622 n.Chr. von Yathrib (Madina) aus erobern wollte.

Dort nahm die erste muslimische Ummah (Gemeinde) mit Muhammad als religiös-politischen Oberhaupt mit eigener Sozialordnung Gestalt an, die nach dem Sieg Muhammads über die Quraisch ab 630 n.Chr. den Weg der Expansion als Glaubens- und Kampfgemeinschaft nehmen sollte, wobei die Einheit der Religion aus primär politischen Gründen seit der Ermordung des dritten rechtgeleiteten Kalifen ’Uthman Ibn ’Affan im Juni 656 n.Chr. zu Aufsplitterung und beständigen Konflikt bis zu innerislamischen Bürgerkriegen führte, die bis heute virulent sind.

Man kann daher Islam entweder als Religion in Form eines durch Riten und Symbole vermittelten Welterklärungsversuchs und eine individuelle Spiritualerfahrung auf der einen Seite und auf der anderen Seite als eine direkt von Allah stammende, die ganze Existenz überformende, den Einzelnen und die Gesellschaft total vereinnahmende Handlungsanweisung mit universellem Geltungs- und Regelungsanspruch definieren.

Letztere kann ein Gewalt- und Konfliktpotenzial enthalten, welches sich gleichermaßen gegen Nichtmuslime, Muslime anderer Glaubensrichtungen, säkular ausgerichtete Muslime und Exmuslime richtet.

So der seit Anfang des 21. Jahrhunderts in Europa als indigene Entwicklung mit Zügen einer Subkultur unter jugendlichen Muslimen und Konvertiten an Anhängern gewinnende, militant ausgerichtete Salafiyya-Islam, der sich am Vorbild von Muhammad und den ersten drei Generationen von Muslimen (as-Salaf aṣ-Ṣāliḥ) orientiert, um eine von Unglauben „gereinigte“, am madinensischen Urmodell orientierte und von der Schariah regierte islamische Ummah zu reanimieren, wobei von einigen Salafi Dschihadi Gruppen wie DAESH und al-Qaidah auch die Gründung eines globalen Kalifates angestrebt wird.

Während die individuelle Spiritualerfahrung im persönlichen Rahmen der Ritenpraxis der fünf Pfeiler des Islam weitgehend unproblematisch und damit mit der freiheitlich-pluralistischen westlichen Werteordnung vereinbar ist, richten sich andere Ausformungen, etwa in Gestalt der ideologisch aufgeladenen Spielarten des Islamismus seit der Gründung der ägyptischen Muslimbruderschaft 1928 und der Salafi Dschihadismus seit der Endphase des antisowjetischen Dschihad in Afghanistan 1979-1989 mit Gründung von al-Qaidah 1988, gegen grundlegende Werte- und Normenstrukturen der westlichen Gesellschaften.

Dieser ideologisch aufgeladene Islam verspricht eine ökonomische, politische, soziale und religiöse Utopie, wenn die Welt letzten Endes Allah und dem schariahtischen Recht unterworfen sein wird.

Dies zeigt sich unter anderem in der Bestrebung, die gesamte Schariah in Form eines globalen Kalifates unter Überwindung bestehender verfasster Ordnungen einzuführen, weil Islam angeblich nur dann Religion sein kann, wenn dieser in einer islamischen Nomokratie auf Grundlage eines strengen Literalismus schariahtischer Quellen gelebt wird.

Hierbei handelt es sich nicht nur um den religiösen Teil der Ritenpraxis (Ibadat), der islamischen Grundüberzeugungen (Aqida) und die Ethik- und Morallehre (Achlaq). Sondern auch um das Zivil- und Strafrecht. Sowie das Völker-, Fremden-, und Kriegsrecht zur Führung des gewaltsamen Dschihad (Siyar), die zum weltlichen Teil (Muamalat) der Schariah gehören.

Die traditionelle islamische Jurisprudenz (fiqh), die sich der Gewichtung und Interpretation von Koran und Sunnah als Primärquellen der Schariah widmet, beschränkte dagegen die Anwendung der Normen nicht allein auf ihren Wortlaut, sondern setzte sich insbesondere auch mit dem Sinn und Zweck (Maqāșid) der Schariah auseinander. Zu den prominentesten und viel zitiertesten Autoritäten dieser Strömung  gehört der Gelehrte al-Ghazālī (gest.1111 n.Chr.), der den Schutz fünf wesentlicher Grundgüter auf Grundlage der Schariah für unabdingbar hielt: Religion, Leben, Vernunft, Nachkommenschaft und Eigentum (in: al-Mustaṣfā fī ʿilm uṣūl al-fiqh („Das Ausgewählte in der Wissenschaft von den Grundlagen des Verstehens“); 1109 n.Chr./Nischapur).

Damit kann das wesentliche Ziel der Maqāșid-Theorie in der Erforschung aller vom göttlichen Gesetzgeber festgelegten und vom Religionsstifter Muhammad etablierten Gebote und Verbote, das Gute zu fördern, den Menschen Nutzen zu bringen und sie vor dem Bösen, dem Schaden und dem daraus resultierenden Leiden zu schützen, gesehen werden.

Schariah, was häufig vereinfachend mit “islamisches Recht” übersetzt wird, meint damit in einem untechnischen Sinne den “Weg zur Quelle” oder den “Weg zum Glauben”.  In einer umfassenderen Bedeutung meint Schariah den Weg, wie ein Muslim sein Leben nach Maßgabe des Glaubens ausrichtet. Somit definiert sich Schariah als Gesamtheit der islamischen Werte-, Normen- und Rechtslehre einschließlich der Methoden für deren Auffindung und Interpretation, mit welcher dieser Weg beschritten werden kann.

Daher muss die gesellschaftliche Diskussion geführt werden, welche Teile der Schariah mit dem geltenden Normen- und Wertekanon vereinbar sind, da immer wieder die generalisierte Forderung erhoben wird, Muslime sollten sich im Zuge einer definitorisch vage bleibenden vollständigen Assimilation von „der Schariah“ distanzieren.

Hierzu wird hier die immer gestellte Forderung einer vollständigen Assimilation von Menschen islamischen Glaubens in die jeweiligen Aufnahmegesellschaften insoweit konkretisiert, als unter Assimilation der Grad der Aufgabe oftmals erst in der Aufnahmegesellschaft revitalisierter und konservativ gelebter archaisch-patriarchalischer und religiöser Werte- und Normenstrukturen der Herkunftsgesellschaft als letzte Stufe von Integration als intergenerativer und ergebnisoffener Prozess in Form voluntativ-identifikativer Assimilation mit der mehrheitlich nichtmuslimischen Gesellschaft zu verstehen ist.

Somit soll und kann ein Freiraum für die religiöse Ritenpraxis, die Grundüberzeugungen und die kompatiblen Teile von Ethik und Moral als Teil der Identitätsvergewisserung im privaten Raum verbleiben.

Gleichzeitig muss aber die Forderung durchgesetzt werden, dass das aus Sittengesetz und neuzeitliche Aufklärung entstandene und hier geltende Rechts-, Normen- und Wertesystem, wie in Fragen der Geschlechtergleichheit, die Anerkennung der Geltung der von Menschen geschaffenen Gesetze, der bestehende Dualismus von religiöser und politischer Sphäre und die Anerkennung des verfassungsrechtlich garantierten religiösen Pluralismus, befolgt wird.

Derzeit bestimmen primär die Vertreter des organisierten Islam und islamistischer Gruppierungen in Deutschland und Österreich als „Mittler“ und „Vertreter aller Muslime“ das offizielle Bild des Islam. Hier ist zu hinterfragen, welche Rolle diese religiös-politisch heterogen ausgerichteten Dachverbände und Moscheegemeinden bezüglich der Integration des Islam spielen, die gesellschaftliche Einheiten nach innen bündeln und als derart aggregierte Interessen- und Wertegemeinschaften von Teilgruppen am gesellschaftlichen und politischen Leben teilnehmen.

Auch Muslime haben, wie alle anderen religiösen und gesellschaftlichen Gruppen innerhalb der Gesamtgesellschaft, das Recht auf das Hineinwirken in den öffentlichen Raum, wobei ihnen jedoch keine religiös begründeten Sonderrechte als Angehörige einer Religionsgruppe zustehen, denn aus den allgemein gewährten religiösen Grundrechten können keinerlei politischen Forderungen abgeleitet werden.

Dies soll hier genügen, um eines zu verdeutlichen: Die Frage nach der Integrationsfähigkeit der Grundgesamtheit Islam kann nicht mit einem Streit um Wortbedeutungen und unscharfen Forderungen beantwortet werden, die nicht einmal im Ansatz bestehende Problemlagen objektiv benennen und Lösungsvorschläge als Handlungsmaximen anbieten.

Ändert sich an der derzeitigen Diskussion nichts, werden Entwicklungen eintreten, die zu Desintegration, Abschottung und neuen Religionskriegen führen können.

 

Dr. Thomas Tartsch
Politikberatung und Beratung Terrorism-Counterterrorism

E-Mail: post@thomastartsch.org
Internetpräsenz: www.thomastartsch.org

 

Fragen zur Zukunft Europas

Von: Dr. Michael Ley

Die Europäische Union hat in der europäischen Flüchtlingskatastrophe wieder einmal grandios versagt: Weder ist sie in der Lage die Außengrenzen entsprechend dem Vertrag von Schengen zu schützen,  noch kann sie die territoriale Zuordnung der Migranten nach den Dubliner Verträgen durchsetzen. Da die Asylgesetze weitgehend durch die Europäische Union geregelt sind, verlieren viele EU-Staaten ihren territorialen Schutz und somit ihre Fähigkeit, im Ernstfall ihre Souveränität im Fall einer Masseninvasion zu verteidigen.

Das Monster EU (Hans-Magnus Enzensberger) wird in den Augen vieler europäischer Bürger weiter an Legitimation verlieren und auf  lange Sicht seinen schleichenden Tod erleben. Damit dürfte die letzte Utopie Europas zu Grabe getragen werden:  Aus dem multikulturellen Traum wird vielmehr ein islamischer Albtraum, Europa droht weitgehend eine kontinentale Libanonisierung: eine ethisch-religiöse Zerstückelung, die an die Zeit des dreißigjährigen Krieges (1618-1648) erinnert.

Nur wenige Staaten in Europa können sich der Islamisierung weitgehend entziehen. Es sind vor allem Länder, die bis zum Zusammenbruch des Kommunismus von der Globalisierung nicht betroffen waren und deshalb auch keine islamische Zuwanderung verzeichneten. Diese mitteleuropäischen Nationen könnten aus den Fehlern der EU lernen und eine neue europäische Gemeinschaft bilden. Den Kern dieses neuen Zusammenschlusses würden die Staaten der Visegrád-Gruppe bilden: In Visegrád wurde am 15. Februar 1991 das Abkommen von den damaligen Gründerstaaten Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei beschlossen, um die Voraussetzungen zu schaffen, nach dem Zusammenbruch des Kommunismus enger zusammenzuarbeiten. Es blieben jedoch nur hehre  Absichten, in der politischen Realität hatte die Integration in die EU für alle diese Staaten höchste Priorität. Erst in der Flüchtlingskrise besinnt sich die Staatengruppe auf ihre gemeinsamen Interessen: die Verhinderung einer Islamisierung.

Diese mittlerweile vier Staaten – nach Teilung zwischen Tschechien und der Slowakei im Jahr 1992 – weisen einen sehr geringen Anteil von Muslimen in ihren Bevölkerungen auf und bieten die Voraussetzung, die alte Mitteleuropa-Idee unter geänderten Voraussetzungen neu zu beleben. Diese Gruppe könnte um Österreich, Slowenien und die baltischen Staaten – Estland, Lettland und Litauen – erweitert werden. Darüber hinaus wäre auch ein Anschluss der deutschen Freistaaten Bayern und Sachsen vorstellbar, wo in einschlägigen Kreisen eine Sezession von Deutschland schon heute thematisiert wird.

Diese Nationen könnten den Kern eines wieder erstarkenden Europas sein, das sich auf seine historischen, kulturellen, religiösen und philosophischen Grundlagen besinnt und seinen drohenden Untergang ernsthaft versucht aufzuhalten. Inwieweit dieses mitteleuropäische Modell für andere Regionen Europas ein Vorbild sein könnte, sei dahingestellt: Die Zukunft eines abendländischen Europas dürfte jedoch in der Sezession liegen.

 

Dr. Michael Ley
Autor- Soziologe und Politologe sowie Privatdozent und freier Wissenschaftler.

Mobiltelefon: +43(0) 699/10103224

Email: michael.ley@utanet.at