Endlich Schluss mit Verschleierung!

http://www.atheisten-info.at/infos/info3781.html

Endlich Schluss mit Verschleierung!

Aussendung von Amer Albayati vom 29.9.2016

Verhüllungsverbot tritt am Sonntag in Kraft

In Österreich tritt am Sonntag 1.10.2017 das Anti-Verhüllungsgesetz in Kraft. Wer dann in der Öffentlichkeit seine Gesichtszüge durch Kleidung oder andere Gegenstände in einer Weise verhüllt oder verbirgt, dass sie nicht mehr erkennbar sind, muss mit Geldstrafen von bis zu 150 Euro rechnen. Die Polizei kündigte an, mit „Fingerspitzengefühl“ vorzugehen.

Unser Parlament hat per Gesetz das vom Europäischen Gerichtshof zum Gesetz in Belgien bereits im Juli 2017 bestätigte Verbot der Ganzkörperverschleierung beschlossen und damit ohne Wenn und Aber besiegelt, dieser Diskriminierung der Frauen und dieser Gefahr für die Öffentlichkeit einen Riegel vorzuschieben.

Wir liberalen Muslime begrüßen Verbot der Ganzkörperverschleierung, weil diese gegen die Frauenrechte gerichtet ist und dem Terror helfen könnte.

Gesetzesbrecher ist, wer österreichische und europäische Gesetze ablehnt und sie missachtet, vor allem ist die Ganzkörperverschleierung auch gefährlich, weil sie nicht nur gegen die Rechte der Frauen gerichtet ist und sie zu Sklavinnen macht, sondern auch unsere Sicherheit gefährdet, denn man weiß im Schatten einer steigenden Terrorbedrohung nicht, wer sich dahinter versteckt.

Dagegen zu demonstrieren, mag erlaubt sein, zeigt aber einen Islam, der mit europäischen Werten nicht vereinbar ist. Europäische Werte, wie das der freien Meinungsäußerung werden von solchen Leuten nur solange toleriert, wie sie diese zu ihren eigenen Zwecken gebrauchen.

Die Kopftuch-Heuchelei muss endlich aufhören

Im Koran gibt’s weder Kopftuch Hijab, Niqab, Burka, Tschador oder eine Ganzkörperverschleierung, das sind Symbole radikaler Islamisten, um die Frauen zu unterdrücken und zu versklaven.

Es ist verwunderlich, dass bestimmte Politiker und manche Journalisten das unterstützen, entweder sind die ahnungslos oder dumm oder beides, was noch schlimmer ist.

Solche Volksverdummung muss in Europa endlich gestoppt werden!

Dr. Amer Albayati, Islam- und Terrorexperte –
Präsident der Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ – www.initiativeliberalermuslime.org

 

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Albayati-Tartsch Offene Diskussion z. Thema Islam Gewalt

Mir fehlt der kollektive Aufschrei der Muslime gegen Terror – Albayati/Tartsch: Offene Diskussion z. Thema Islam/ Gewalt notwendiger als je zuvor

 

Freitag 22.9.2017

 

Mit der Bitte um freundliche Beachtung.:

 

Barmherzig sind diejenigen, die im Namen Gottes töten, überhaupt nicht. Als Feinde des Islam sehen sie sich ebenfalls nicht. Und es gibt eine Menge Muslime, die das auch bestreiten würden. Sie, die Islamisten von Daesh, tragen ihren Krieg nicht ohne Unterstützung oder zumindest Duldung einer bemerkenswerten Zahl von Muslimen in unsere Städte und träumen von der Eroberung der Welt.

 

https://www.xing.com/news/klartext/mir-fehlt-der-kollektive-aufschrei-der-muslime-gegen-terror-2066

 

„Die höchste Form der Kriegsführung ist die Zerstörung des Willens seines Feindes, um so allen Angriffen vorzubeugen.“

Sūnzǐ
„Die Kunst des Krieges“

 

 

Auch wenn es derzeit an der WENA-Front (Westeuropa-Nordamerika) auffällig ruhig ist, wird das Thema Islam und Gewalt eines der HotSpot Themen der nächsten Jahre auf politischer, sicherheitspolitischer und gesellschaftlicher Ebene bleiben, womit in Zukunft rationale Wählerstimmenmaximierung betrieben werden kann.

 

Dies wird sich in den anstehenden Wahlen in Deutschland und Österreich zeigen, wo diejenigen Parteien prägnante Stimmenzuwächse erzielen werden, die das Thema offensiv durch Agenda-Setting im Wahlkampf besetzt haben, während der politische Gegner nach der Theorie der Schweigespirale (Elisbeth Noelle-Neumann) handelt, wonach angeblich bestimmte Themen (Terrorabwehr, Innere Sicherheit, Islam/Islamismus und Integration/ Assimilation) für den Wahlkampf keine Bedeutung besitzen würden, was teilweise von den Medien unterstützt wird.

 

Insoweit das Auseinaderklaffen von öfentlicher Meinung und veröffentlichter Meinung den Verfall politischer Kommunikation postdemokratischer Prägung (Colin Crouch) verdeutlicht, da nur das im öffentlichen Diskurs thematisiert werden soll, was von der politischen Führungsebene als veröffentlichte Meinung vorgegeben wird.

Dagegen hat etwa eine aktuelle Studie aus 9/2017 (öffentliche Meinung) gezeigt, was derzeit die größten Ängste der Deutschen sind.:

 

  • Terrorismus
  • politischer Extremismus
  • Spannungen durch Zuzug von Ausländern

 

https://www.ruv.de/presse/aengste-der-deutschen/presseinformation-aengste-der-deutschen-2017

 

Nur weil derzeit keine Anschläge erfolgen, bedeutet es eben nicht, der Salfi Dschihadismus würde an Einfluss verlieren.

Vielmehr findet er täglich in Teilen der muslimischen Communities in Westeuropa eine breitere Verankerung, wo sich schariahtisch imprägnierte Gegengemeinschaften ausbilden, die den Islam nicht als spirituelle Religion sehen.

Sondern den Koran als eine direkt von Allah stammende Handlungsaufforderung, die Welt mittels gewaltlosen und gewaltsamen Dschihad zu unterwerfen, bis eine globale islamische Nomokratie innerhalb eines schariahtischen Rahmens errichtet wurde, da Islam angeblich nur dann Religion sein kann, wenn diese in einem Chalifat gelebt wird, wobei die Person des Religionsgründers Muhammad und seine nachkoranische Sunnah in entkontextualisierter und ahistorischer Weise zu einer übergeschichtlichen Wahrheit mit Vorbildfunktion hochstilisiert wurde, die auch mit Gewalt gegen jegliche Kritik geschützt werden muss.:

 

https://www.youtube.com/watch?v=d2-uZnSIgas

 

So auch die, dem legalistischen Islamismus zugerechnete, arabisch-sunnitische Hizb at-Tahrir, die in Deutschland einem Betätigungsvebot unterliegt, während die Gruppierung in Österreich ungehindert agieren kann.

Das Ziel der 1953 in Ostjerusalem von Taqi al-Din al-Nabhani gegründeten HaT ist auf die Errichtung eines neuen globales Kalifates gerichtet.

Wobei die HaT genau die Entwickungen in Deutschland und Österreich verfolgt.:

 

In die „offiziellen Islamvertreter“, wie sie sich selbst gerne bezeichnen, kann hier keine Hoffnung gesetzt werden. Sie haben nicht einmal gegen die reihenweise Schließung der islamischen Gebetsräume an deutschen Universitäten etwas unternommen, obwohl diese an manchen Orten bereits seit über 25 Jahren existieren.

Auch an österreichischen Schulen wird den muslimischen Schülern und Schülerinnen die Gebetsmöglichkeit zusehends verwehrt. Und die offizielle „Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich“ (IGGiÖ) – mit direktem Draht zum Stadtschulrat und zum Bundeskanzleramt – schweigt dazu. Im Gegenteil: Ein Wiener „Islamlehrer“, der von einer seiner Schülerinnen gebeten wurde, bei der Direktorin für eine Gebetsmöglichkeit zu intervenieren, gab ihr die „Fatwa“, dass dies „nicht nötig“ sei, weil sie „die Gebete am Abend zu Hause ja nachbeten“ könne!

http://kalifat.com/artikel/874-die-pflicht-zur-arbeit-mit-einem-islamischen-block/

 

Wie konnte es zu dieser Entwicklung kommen?

 

Zum einen hat man dieses Gefährdungspotential in allen westeuropäischen Ländern über Jahrzehnte aus Konfliktscheu, Unwissenheit und Ignoranz sich selbst überlassen, womit es beständig anwachsen und gedeihen konnte.

Dabei hätte die Ermordung von Theo van Gogh 2004 durch ein mutmaßliches Mitglied der salafistischen Hofstadgroep, der dem niederländischen Geheimdienst AIVD schon vorher bekannt war, eine Warnung sein sollen, da die Mitglieder in einer schariahtisch imprägnierten und abgeschotteten Gegengemeinschaft salafistischer Ausprägung lebten.:

 

http://www.terrorismanalysts.com/pt/index.php/pot/article/view/362/html

 

Später erlebte der niederländische Salafi Dschihadismus trotz Zerschlagung der Gruppe eine Evolution.

Sowohl als indigener Homegrown Terrorism. Als auch auf globaler Ebene durch die Hidschra (Auswanderung) niederländischer Foreign Fighter in das DAESH Chalifat in ash-Sham.:

 

https://www.aivd.nl/publicaties/publicaties/2014/06/30/summery-of-report-transformation-of-jihadism-in-the-netherlands

 

Entwicklungen die heute nicht mehr rückgängig gemacht werden können, da sich beide Auformungen verbinden und neue Gefährdungspotentiale des gewaltsamen Salafi Dschihadismus generieren, die in allen sozialen Schichten rekrutieren.

Was man überall in Westeuropa konstatieren kann, wo Länder wie Frankreich, Belgien und Großbritannien das Problem längst nicht mehr in den Griff bekommen. Sondern  man sich nur noch von Anschlag zu Anschlag hangelt, während das Gefährderpotential wächst und wächst.

 

Zum anderen, da das Thema aus Angst vor gesellschaftlicher Stigmatisierung und faktischer Kriminalisierung durch einschlägige „Islamophobie-Experten“, die von „Eliten“ in Politik, Gesellschaft, Kirchen und Medien gepampert werden, nicht offen diskutiert werden kann.

Und auch nicht diskutiert werden soll. Aus welchen Gründen auch immer … .

 

Dr. Amer Albayati (ILMÖ) und ich haben dazu 2016 einen entsprechenden Artikel  „Gegen die Angst in der Diskussion über die Thematik „Islam und Gewalt“ – Verbot der radikalen Islam-Szene notwendig“ verfasst, weil diese Denkverbote nicht mehr greifen dürfen, da sich ansonsten bestehende Spaltungstendenzen entlang ethnisch-religiöser Bruchlinien zu einer Spaltung der gesamten Gesellschaft verbreitern, womit die Salafi Dschihadis ihr Ziel erreicht hätten. Und das ohne eine quantitative Ausweitung terroristischer Akte in der Zukunft.:

 

https://ameralbayati.wordpress.com/2016/04/03/albayatitartsch-gegen-die-angst-in-der-diskussion-ueber-die-thematik-islam-und-gewalt-verbot-der-radikalen-islam-szene-notwendig-2/

 

Siehe dazu auch meinen Artikel bei Schlaglichter.at „Das Ende der Geduld“ aus 2017 zum Thema.:

 

https://www.schlaglichter.at/das-ende-der-geduld/

 

Zusammenfassung:

 

Auch wenn sich kritische innerislamische Stimmen wie Masoud Aqil und Dr. Amer Albayati mehren, befinden wir uns derzeit in einer Situation, die von Sūnzǐ in die Kunst des Krieges beschrieben wurde, da bislang jede ergebnisoriente Diskussion zum Thema Islam und Gewalt mit moralinsauren und inhaltsleeren Kampfbegriffen wie „islamophobie“ und „antimuslimischen Rassismus“ unterbunden wurde, wodurch sich viele Menschen aus Angst vor sozialer Stigmatisierung und faktischer Kriminalisierung nicht mehr in den öffentlichen Diskurs einbringen.

 

Womit der vorgegebene Diskurs mit idyllischer Schönfärberei der sozialen Realität schon lange keine Erkenntnisgewinne mehr mit sich bringt, mit denen Handlungsmaximen für lösungsorientiertes Issue-Management generiert werden können.

Dabei gehört der geregelte Konflikt zur DNA moderner Gesellschaften als integratives Band und Anerkennung der unaufhebbaren Konflikthaftigkeit sozialer Beziehungen, da nur aus der Anerkennug und Regelung von Konflikten das Potential von notwendigen Wandel und gesellschaftliche Entwicklung erwächst. So der Soziologe Ralf Dahrendorf.

 

Davon sind wir noch lange entfernt, während sich der Salafi Dschihadismus wie ein Krebsgeschwür ausbreitet, der gesundes Gewebe fortschreitend befällt und vergiftet.

 

Dr. Thomas Tartsch

www.thomastartsch.org

 

C.u.a.R.: Bei den jeweiligen Autoren. Zitierung nur mit Quellenangaben erlaubt.

 

Moschee kostet Vöcklabrucker Stadtteil Nachtruhe – bereits mehrere Verfahren anhängig!

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170918_OTS0027/moschee-kostet-voecklabrucker-stadtteil-nachtruhe-bereits-mehrere-verfahren-anhaengig

OTS0027, 18. Sep. 2017, 09:38

Moschee kostet Vöcklabrucker Stadtteil Nachtruhe – bereits mehrere Verfahren anhängig!

Anrainer sind wegen umstrittener Umwidmung um ihre Ruhe besorgt

Vöcklabruck (OTS) – Seit acht Jahren müssen sich die Anrainer der Vöcklabrucker Wohnsiedlung Unterstadtgries gegen einen bosnischen Kulturverein wehren, der mitten in der Wohnsiedlung ein Veranstaltungszentrum mit fast 1.000 m² Nutzfläche durchsetzen möchte.

Obwohl ihn das Landesverwaltungsgericht zum Schutz der Anrainer mehrfach untersagt hatte, stellen Anrainer die Fortsetzung des Betriebes im Gebetsraum fest. Zur Umgehung der Urteile wurde im Gemeinderat ein fragwürdiges Umwidmungsverfahren eingeleitet. In einer für Österreich einmaligen Aktion gaben politische Fraktionsvertreter sogar noch vor dem gesetzlich geforderten Prüfverfahren bereits das Ergebnis der Umwidmung in der Parteizeitung bekannt!

Der Bürgermeister von Vöcklabruck teilte weiters schriftlich mit, es gäbe keine Probleme der Moscheebetreiber mit den Anrainern, obwohl dies mehrfach vom Landesverwaltungsgericht festgestellt worden war. Auf die sonst übliche Verständigung der betroffenen Bevölkerung durch Veröffentlichung wurde großzügig verzichtet. Grotesk: viele Bürger wurden erst einen Monat nach Verstreichen der Einwendungsfrist von der Gemeinde verständigt und zu einer Informationsversammlung eingeladen.

Die Anrainer sind zu Recht um ihre Ruhe und Wohnqualität besorgt. Während der Nachtstunden und an Wochenenden, insbesondere aber in der Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan, sehen sie sich mit massiver Lärmbelästigung konfrontiert.

Bei der verspäteten Information für die Anrainer schilderten diejenigen, die im unmittelbar angrenzenden Bereich wohnen, wie sie teilweise die ganze Nacht immer wieder aus dem Schlaf gerissen werden. Die umstrittene Umwidmung würde den Anrainern dann dauerhaft den Schlaf rauben!

Die Zustände in Vöcklabruck sind bereits bis Wien bekannt geworden. Sogar Islam- und Integrationsexperte Dr. Amer Albayati informierte sich selbst vor Ort. Albayati warnt vor Verhältnissen wie in Berlin-Kreuzberg, wo als Folge ähnlicher Umstände unter anderem die Liegenschaftspreise meinte möglicherweise um 20% bis 50% verfielen, vom Verlust der Wohnqualität ganz zu schweigen. Er erklärte weiter, Österreich hätte mittlerweile eine höhere Moschee-Dichte als mehrheitlich Islamische Länder und die Errichtung neuer islamischer Gebetsräume seien hier nicht nachvollziehbar.

Der Konflikt „Mängel der Raumordnung Vöcklabruck“ droht sich auszuweiten: Unverständlicherweise klagt Bürgermeister Brunsteiner die Bürgerinitiative. Umgekehrt mussten Anrainer Beschwerde beim Verwaltungsgericht einbringen, um Ihnen zustehende Informationen zu erhalten.

Fotomaterial verfügbar unter: www.ekiw.com (z.B Innenhof zwischen dem als Moschee genutzten Gebäude und Wohnhäusern).

Rückfragen & Kontakt:

Bürgerinitiative Zivilcourage (BiZ)
Dr. Johann Hüthmair, Obmann
post@ekiw.com
Tel: +43 7672 27898
www.ekiw.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0005

 

Studie: Muslimbruderschaft in Österreich aktiv und stark vernetzt- Bestätigung Einschätzung Albayati/Tartsch

Aktualisierte Text

Studie: Muslimbruderschaft in Österreich aktiv und stark vernetzt 

Bestätigung Einschätzung Albayati/Tartsch:

Muslimbruderschaft in Europa ist seit Jahrzehnten ein sicherheitspolitisch-gesellschaftliches Gefährdungspotential, welches gestoppt werden muss.

Einleitung:

Aufgrund vielfacher Nachfragen zur MB haben wir die Anmerkungen zur Studie MB in Österreich überarbeitet und erweitert, da die MB aufgrund ihrer klandestin agierenden Strukturen in Europa eine fast mystische Überhöhung erfahren hat.

Dabei sind viele Akteure und Organisationen der MB in Europa seit Jahren bekannt.

Zumal Medien im arabischen Raum offensiv über die MB und die globalen Netzwerke berichten, da die ägyptische Mutterorganisation und ihre verschiedenen Zweige schon in asch-Scharq al-Ausat eine Herausforderung für die dortigen Staaten darstellen.:

http://weekly.ahram.org.eg/News/15614.aspx

http://thepavlovictoday.com/naked-opinion/the-power-of-the-muslim-brotherhood-in-the-middle-east/

Inzwischen hat die ÖVP Wien auf die Ergebnisse der Studie reagiert.:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170914_OTS0176/bluemelmahrer-keine-toleranz-der-intoleranz-gegenueber-unseren-rechtsstaatlichen-werten

Man kann nur hoffen, den Worten werden Taten folgen, da man Jahrzehnte verschenkt hat, um der MB wirksam zu begegnen, die sich inzwischen fest in Teilen der muslimischen Community verankert hat.

Und das nicht nur in Österreich. Sondern in allen europäischen Ländern, wo Netzwerke der MB existieren.

Dass man islamistisch-salafistische Auswüchse nicht hinnehmen muss, hat das Thema islamische Kindergärten in Wien gezeigt, die von der Stadt ohne jegliche Kontrolle mitfinanziert wurden, wobei eine Anzahl dieser Kindergärten einen islamistisch-salafistischen Hintergrund aufweisen.

Nach Veröffentlichung einer entsprechenden Studie von Professor Ednan Aslan (Universität Wien) wurde endlich angefangen, Kindergärten mit einem religiösen Träger stärker zu kontrollieren.:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170914_OTS0176/bluemelmahrer-keine-toleranz-der-intoleranz-gegenueber-unseren-rechtsstaatlichen-werten

Und diese auf grundlegende Leitbilder und Konzepte des hier geltenden Werte- und Normenkanons zu verpflichten.:

http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/5283460/Kindergaerten-muessen-ihre-Glaubensrichtung-bekanntgeben

Dabei hat die ILMÖ schon 2009 auf diese Problematik hingewiesen, was über Jahre ignoriert wurde.:

https://www.fischundfleisch.com/amer-albayati/das-staendige-problem-mit-islamischen-kindergaerten-36618

Wer kann schon sagen, wie viele heutige Islamisten und Salafisten/Salafi Dschihadis in dieser Zeit solche Kindergärten besucht haben.

Inzwischen wurden und werden unsere Positionen von Teilen der Politik übernommen, da wir seit Jahren beständig vor solchen Entwicklungen warnen, ohne dabei in die Extreme Relativierung und Generalisierung zu verfallen, da es um das friedliche Miteinander von Menschen mit unterschiedlicher religiöser Orientierung geht, wo Islamisten, Salafisten und Salafi Dschihadisten keinen Platz haben.

Ebenso verdeutlicht die ILMÖ, warum liberale Muslime und ein aufgeklärter Islam keinen Widerspruch zum westlichen Wertemodell darstellen.

Mag das ein breites Meinungsspektrum vom Salafi Dschihadismus bis zu angeblichen „Islamkritikern“ anders sehen, die ihre Idiosynkrasie gegen Islam und Muslime mit der vorgeblichen „Verteidigung westlicher Werte“ verschleiern.

Daher werden wir auch in Zukunft vor der MB in Europa warnen, bis man anfängt, dieses sicherheitspolitisch-gesellschaftliche Gefährdungspotential auf nationalstaatlicher und europäischer Ebene wirksam zu bekämpfen.

Hauptteil:

Internationaler Extremismus-Forscher: Muslimbruderschaft auch in Österreich aktiv und stark vernetzt

Das Ergebnis der Studie:

„Die Muslimbrüder zielen auf eine Spaltung der Gesellschaft und eine Stärkung des Einflusses des politischen Islam ab“, so der Studienautor. So werde etwa eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam kategorisch als „Islamophobie“ abgelehnt. „Das geht bis hin zur Rechtfertigung von Gewalt – eine Haltung, die ein förderndes Umfeld für Radikalisierung darstellt“, meint Vidino. Anti-muslimische Vorfälle würden zudem von islamistischen Kreisen bewusst überzeichnet.

„Gerade vor dem Hintergrund des starken Anstiegs von islamischer Radikalisierung in Europa muss die Verbreitung des Narrativs der Muslime als Opfer mit Sorge betrachtet werden“, resümiert Vidino.

https://m.kurier.at/politik/inland/studie-warnt-vor-einfluss-der-muslimbruderschaft-in-oesterreich/286.215.846

Die Ergebnisse der Studie sind keine Überraschung für Kenner der Materie.

Vielmehr bestätigt die Studie nur das, was Dr. Amer Albayati und ich u.a. im 3. Kapitel seines Buches „Auf der Todesliste des IS“ (Kap.3: Von der Muslimbruderschaft zum IS – Gefährdungspotentiale für Österreich und Europa) ausgeführt haben, da Österreich (und Deutschland) Hotspots des europäischen Netzwerkes der MB waren und sind.:

https://www.seifertverlag.at/liest/amer-albayati-auf-der-todesliste-des-is/

Davor warnen wir auf politisch-gesellschaftlicher Ebene schon seit Jahren, da die MB, die in über 70 Ländern der Welt aktiv ist, eine Gefährdung der inneren Sicherheit mit gesellschaftlicher Sprengkraft darstellt.

Derzeit erleben wir etwa eine Ausbreitung der MB in Ostdeutschland, wo die MB nicht so bekannt ist.:

https://ameralbayati.wordpress.com/2017/02/06/v-schutz-sachsen-muslimbrueder-immer-aktiver-albayatitartsch-zur-mb-in-europa-al-walaa-wa-l-baraa-al-hisba/

Dagegen entstanden die ersten Strukturen der MB in Westdeutschland Ende der 1950er Jahre.:

https://www.hudson.org/research/9853-the-brotherhood-s-westward-expansion

Zutreffend stuft der administrative Verfassungsschutz in Deutschland die MB in Europa als Gefahr für die westlichen Demokratien ein, die hier schariahtisches Recht einführen will.:

http://www.express.co.uk/news/world/764011/muslim-brotherhood-monopoly-over-mosques-gordian-meyer-plath-bfv-saxony-germany

Siehe zum Gefährdungspotential der MB auch unsere Beiträge im ILMÖ Jahresbericht 2016.:

http://www.initiativeliberalermuslime.org/jahresbericht-11-01-2016/

Dr. Vidino, ein international renommierter Kenner der MB, hat schon 2011 ein Paper über die MB in Europa für das ICSR veröffentlicht.:

http://icsr.info/wp-content/uploads/2012/10/1300106834ICSRTheNewMBintheWest.pdf

Ebenso im gleichen Jahr ein weiteres Paper zu dem Thema bei RAND.:

https://intelligence.house.gov/sites/intelligence.house.gov/files/documents/sfr20110413vidino.pdf

Aber schon 2005 warnte er vor den Plänen der MB in Europa.

Ein inzwischen als Klassiker einzuordnender Text zum Thema.:

http://www.meforum.org/687/the-muslim-brotherhoods-conquest-of-europe

Auch wenn die MB in Europa primär zum legalistisch agierenden Islamismus gezählt wird, der keine Gewalt zur Zielerreichung propagiert und anwendet, stellen die Netzwerke eine Gefährdung der inneren Sicherheit aller europäischen Länder dar, weil ihre Aktivitäten darauf gerichtet sind, sich von der Mehrheitsgesellschaft abschottende Gegengemeinschaften zu bilden (Konzepte von al-Wa’laa wa-l-Ba’raa und al-Hisba), wo schariahtische Grundsätze gelten, um irgendwann in der Zukunft ein Chalifat in Europa zu errichten.

Dabei muss man sich von der Vorstellung lösen, die europäischen Netzwerke wären aller mit der Mutterorganisation in Ägypten verbunden, da zum einen die MB Netzwerke in Europa im jeweiligen Land eine spezifische Entstehungsgeschichte besitzen.

Und es zum anderen primär um die Verbreitung der Ideologie geht, die den Islam als Einheit von Religion und Staat (al-Islam huwa Din wa Daula) propagiert, der den Westen in allen Belangen überlegen ist, womit der Islam in MB Auslegung die Lösung aller Probleme beinhaltet (al-Islam huwa al-Hall), wenn er in einer sozial-integrativen und ökonomisch-gerechten Nizam Islami (Islamische Ordnung) Gestalt annimmt, wo die Hakimiyyat Allah (unbedingte Souveränität Allahs als Tawhid) gilt, weil in der Nizam Islami nur Allah angebetet wird.

Dagegen stellen säkularisierte politische Systeme der Moderne die Jahiliyya (Zeit der vorislamischen Unwissenheit) dar, wo Parteien und Staatsführer angebetet werden.

So die Jahiliyya Ideologie des 1966 hingerichteten Muslimbruders Sayyid Qutb, der als einer der Theoretiker des neuzeitlichen Salafi Dschihadismus von al-Qaidah und DAESH gilt (Qutbismus), da nach seiner revolutionären Ideologie diese Jahiliyya, auch durch Ausübung des gewaltsamen Dschihad, überwunden werden muss, was eine Avantgarde entschlossener Muslime ausführen wird, die die Hidschra (Auswanderung) aus der Gesellschaft vollziehen.

Erst in Ägypten, wo der Nasserismus die MB unbarmherzig verfolgte. Und dann später global.:

http://www.academia.edu/3222569/Sayyid_Qutbs_Concept_of_Jahiliyya_as_Metaphor_for_Modern_Society

https://www.ict.org.il/Article/1097/Offensive-Jihad-in-Sayyid-Qutbs-Ideology

http://ssi.armywarcollege.edu/pubs/parameters/articles/07spring/eikmeier.pdf

Wie so eine Nizam Islami unter MB-Ägide aussehen würde, hätte Ägypten gezeigt, wenn der heutige Ra’is el-Sisi die MB damals nicht gestürzt, ihre politische Partei verboten und die Strukturen der MB zerschlagen hätte, weil die Verfassungsvorstellungen der MB auf die Errichtung einer islamischen Nomokratie innerhalb eines schariahtischen Rahmens gerichtet waren, wo keine Geschlechtergleichheit im sozialen Raum und keine Gleichheit der Religionen vorgesehen war, weil das alles „Verwestlichung“ gewesen wäre.

Siehe hierzu die Ausführungen zu Artikel 219 der geplanten Verfassung, S.33ff. .:

http://pomeps.org/wp-content/uploads/2013/01/POMEPS_BriefBooklet17_Egypt_web.pdf

Insoweit war, ist und bleibt die MB in Ägypten eine islamistische Organisation, die nie eine Versöhnung zwischen islamischer Tradition und Moderne angestrebt hat, weil die westliche Moderne (Verwestlichung) als Wurzel aller negativen Entwicklungen in der islamisch geprägten Welt angesehen wird.:

http://carnegieendowment.org/files/muslim_brotherhood_failures.pdf

Die Einstufung mancher medial bekannter „Experten“ von der MB als „gemäßigte Islamisten“ braucht daher nicht weiter thematisiert zu werden, weil die MB Islamisten mit einer religiös unterfütterten politischen Ideologie sind, die im Gegensatz zum Salafi Dschihadismus/ militanter Islamismus derzeit keine Gewalt propagieren und ausüben, weil man legalistisch (unter Ausnutzunge der Freiräume, die von der jeweiligen Verfassung gewährt werden) mehr erreichen kann.

Das ändert aber nichts an ihren Zielen in Europa, die darauf gerichtet sind, die hier geltenden verfassten Ordnungen im Zeitablauf zu überwinden.

Das gilt ebenso für die junge Generation der Akteure der MB in Europa, die in der Regel keine Mitglieder der MB in Ägypten sind, da hinter ihrem Image als „JUNG, MODERN und DIALOGBEREIT“ die MB Ideologie steht, die sich im Kern seit 1928 nie geändert hat.

So war auch die Mutterorganisation der MB in Ägypten vor ihrem Verbot als terroristische Vereinigung nichts anderes als eine an sich selbst erstickende Massenorganisation, die von einer Gruppe alter Männer geführt wurde, die teilweise ihre islamistische Sozialisation in der Auseinandersetzung mit dem Nasserismus durchlaufen hatten. Gleichzeitig wurden immer wieder reformistische Kräfte aus der MB gedrängt, die sich dann teilweise dem Salafi Dschihadismus anschlossen.

Zudem können die MB Netzwerke in Europa als Durchlauferhitzer in das Spektrum des Salafi Dschihadismus dienen, wenn einzelne MB Funktionäre im Innenverhältnis Gewaltausübung zur Zielerreichung befürworten, womit Anhänger der MB das Opfer dschihadistischer Talentspotter werden können, die den gewaltsamen Dschihad als Fard Ayn propagieren.:

https://app.box.com/s/nybib1sycco1x1c8e4t0

Ebenso haben sich einschlägig bekannte „Islamophobie-Experten“ aus Islam- und Politikwissenschaft zu Helfern der MB in Europa gemacht, da jede Kritik am Islamismus mit inhaltsleeren und moralinsauren Leerformeln wie „Islamophobie“ und „anitmuslimischen Rassismus“  diskreditiert und stigmatisiert wurde, um eine Diskussion über das Thema zu verhindern, womit die MB seit Jahren ungestört ihre Ziele verfolgen konnte, da notwendige Diskussionen aus Konfliktscheu und Angst vor gesellschaftlicher Ächtung unterblieben.

Es empfiehlt sich daher, den Hintergrund und die Finanzströme dieser selbsternannten Experten genauer zu untersuchen, weil da manche Überraschung wartet.

Insgesamt gesehen, sind jetzt die politisch-gesellschaftlichen Multiplikatoren und Entscheidungsträger auf nationalstaatlicher und europäischer Ebene gefordert, weil es um die Frage geht, wie man der MB in Europa in Zukunft begegnet, um ihren gesellschaftlichen, sozialen und politischen Einfluss auszutrocknen, der sich über Jahrzehnte in Teilen der muslimischen Communities verankern konnte, während westliche „Eliten“ in Politik, Kirche und Gesellschaft sich zu willigen Erfüllungsgehilfen der MB degradier(t)en.

Zusammenfassung und Handlungsempfehlung:

Es gilt somit das, was Dr. Albayati seit Jahren anmahnt:

Die Muslimbruderschaft und den politischen Islam in Europa stoppen“.:

https://ameralbayati.wordpress.com/2017/03/25/die-muslimbruderschaft-und-den-politischen-islam-in-europa-stoppen/

Wenn nicht anders, dann in letzter Konsequenz auch durch Betätigungsverbote.:

http://www.schlaglichter.at/die-politik-schuetzt-islamisten/

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Amer-Albayati-Radikal-Islamisten-sofort-stoppen/229775800

Kontakt:

Dr. Amer Albayati, Islam- und Terrorexperten
Präsident, Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ
Mobiltelefon: 069910333243
Email: info@initiativeliberalermuslime.org
Internetpräsenz: www.initiativeliberalermuslime.org

Dr. Thomas Tartsch; Politikberatung und Beratung Terrorism-Counterterrorism
E-Mail: info@thomastartsch.org
Internetpräsenz: www.thomastartsch.org

Copyright und alle Rechte:

Bei den jeweiligen Autoren, Dr. Amer Albayati/ILMÖ und Seifert-Verlag/Wien.

 

 

 

 

 

 

Studie: Muslimbruderschaft in Ö. aktiv und stark vernetzt

https://ameralbayati.wordpress.com/

 

https://ameralbayati.wordpress.com/2017/09/16/studie-muslimbruderschaft-in-oe-aktiv-und-stark-vernetzt/

 

Studie: Muslimbruderschaft in Österreich aktiv und stark vernetzt 

 

Bestätigung Einschätzung Albayati/Tartsch:

Muslimbruderschaft in Europa ist seit Jahrzehnten ein sicherheitspolitisch-gesellschaftliches Gefährdungspotential, welches gestoppt werden muss.

 

 

Einleitung:

 

Aufgrund vielfacher Nachfragen zur MB haben wir die Anmerkungen zur Studie MB in Österreich überarbeitet und erweitert, da die MB aufgrund ihrer klandestin agierenden Strukturen in Europa eine fast mystische Überhöhung erfahren hat.

 

Dabei sind viele Akteure und Organisationen der MB in Europa seit Jahren bekannt.

Zumal Medien im arabischen Raum offensiv über die MB und die globalen Netzwerke berichten, da die ägyptische Mutterorganisation und ihre verschiedenen Zweige schon in asch-Scharq al-Ausat eine Herausforderung für die dortigen Staaten darstellen.:

 

http://weekly.ahram.org.eg/News/15614.aspx

 

http://thepavlovictoday.com/naked-opinion/the-power-of-the-muslim-brotherhood-in-the-middle-east/

 

Inzwischen hat die ÖVP Wien auf die Ergebnisse der Studie reagiert.:

 

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170914_OTS0176/bluemelmahrer-keine-toleranz-der-intoleranz-gegenueber-unseren-rechtsstaatlichen-werten

 

Man kann nur hoffen, den Worten werden Taten folgen, da man Jahrzehnte verschenkt hat, um der MB wirksam zu begegnen, die sich inzwischen fest in Teilen der muslimischen Community verankert hat.

 

Und das nicht nur in Österreich. Sondern in allen europäischen Ländern, wo Netzwerke der MB existieren.

 

Dass man islamistisch-salafistische Auswüchse nicht hinnehmen muss, hat das Thema islamische Kindergärten in Wien gezeigt, die von der Stadt ohne jegliche Kontrolle mitfinanziert wurden, wobei eine Anzahl dieser Kindergärten einen islamistisch-salafistischen Hintergrund aufweisen.

 

Nach Veröffentlichung einer entsprechenden Studie von Professor Ednan Aslan (Universität Wien) wurde endlich angefangen, Kindergärten mit einem religiösen Träger stärker zu kontrollieren.:

 

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170914_OTS0176/bluemelmahrer-keine-toleranz-der-intoleranz-gegenueber-unseren-rechtsstaatlichen-werten

 

Und diese auf grundlegende Leitbilder und Konzepte des hier geltenden Werte- und Normenkanons zu verpflichten.:

 

http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/5283460/Kindergaerten-muessen-ihre-Glaubensrichtung-bekanntgeben

 

Dabei hat die ILMÖ schon 2009 auf diese Problematik hingewiesen, was über Jahre ignoriert wurde.:

https://www.fischundfleisch.com/amer-albayati/das-staendige-problem-mit-islamischen-kindergaerten-36618

 

 

Wer kann schon sagen, wie viele heutige Islamisten und Salafisten/Salafi Dschihadis in dieser Zeit solche Kindergärten besucht haben.

 

Inzwischen wurden und werden unsere Positionen von Teilen der Politik übernommen, da wir seit Jahren beständig vor solchen Entwicklungen warnen, ohne dabei in die Extreme Relativierung und Generalisierung zu verfallen, da es um das friedliche Miteinander von Menschen mit unterschiedlicher religiöser Orientierung geht, wo Islamisten, Salafisten und Salafi Dschihadisten keinen Platz haben.

 

Ebenso verdeutlicht die ILMÖ, warum liberale Muslime und ein aufgeklärter Islam keinen Widerspruch zum westlichen Wertemodell darstellen.

Mag das ein breites Meinungsspektrum vom Salafi Dschihadismus bis zu angeblichen „Islamkritikern“ anders sehen, die ihre Idiosynkrasie gegen Islam und Muslime mit der vorgeblichen „Verteidigung westlicher Werte“ verschleiern.

 

Daher werden wir auch in Zukunft vor der MB in Europa warnen, bis man anfängt, dieses sicherheitspolitisch-gesellschaftliche Gefährdungspotential auf nationalstaatlicher und europäischer Ebene wirksam zu bekämpfen.

 

 

Hauptteil:

 

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170914_OTS0161/internationaler-extremismus-forscher-muslimbruderschaft-auch-in-oesterreich-aktiv-und-stark-vernetzt?utm_source=2017-09-14&utm_medium=email&utm_content=html&utm_campaign=mailaboeinzel

 

Das Ergebnis der Studie:

„Die Muslimbrüder zielen auf eine Spaltung der Gesellschaft und eine Stärkung des Einflusses des politischen Islam ab“, so der Studienautor. So werde etwa eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam kategorisch als „Islamophobie“ abgelehnt. „Das geht bis hin zur Rechtfertigung von Gewalt – eine Haltung, die ein förderndes Umfeld für Radikalisierung darstellt“, meint Vidino. Anti-muslimische Vorfälle würden zudem von islamistischen Kreisen bewusst überzeichnet.

„Gerade vor dem Hintergrund des starken Anstiegs von islamischer Radikalisierung in Europa muss die Verbreitung des Narrativs der Muslime als Opfer mit Sorge betrachtet werden“, resümiert Vidino.

https://m.kurier.at/politik/inland/studie-warnt-vor-einfluss-der-muslimbruderschaft-in-oesterreich/286.215.846

 

Die Ergebnisse der Studie sind keine Überraschung für Kenner der Materie.

Vielmehr bestätigt die Studie nur das, was Dr. Amer Albayati und ich u.a. im 3. Kapitel seines Buches „Auf der Todesliste des IS“ (Kap.3: Von der Muslimbruderschaft zum IS – Gefährdungspotentiale für Österreich und Europa) ausgeführt haben, da Österreich (und Deutschland) Hotspots des europäischen Netzwerkes der MB waren und sind.:

 

https://www.seifertverlag.at/liest/amer-albayati-auf-der-todesliste-des-is/

 

Davor warnen wir auf politisch-gesellschaftlicher Ebene schon seit Jahren, da die MB, die in über 70 Ländern der Welt aktiv ist, eine Gefährdung der inneren Sicherheit mit gesellschaftlicher Sprengkraft darstellt.

 

Derzeit erleben wir etwa eine Ausbreitung der MB in Ostdeutschland, wo die MB nicht so bekannt ist.:

https://ameralbayati.wordpress.com/2017/02/06/v-schutz-sachsen-muslimbrueder-immer-aktiver-albayatitartsch-zur-mb-in-europa-al-walaa-wa-l-baraa-al-hisba/

 

Dagegen entstanden die ersten Strukturen der MB in Westdeutschland Ende der 1950er Jahre.:

 

https://www.hudson.org/research/9853-the-brotherhood-s-westward-expansion

 

Zutreffend stuft der administrative Verfassungsschutz in Deutschland die MB in Europa als Gefahr für die westlichen Demokratien ein, die hier schariahtisches Recht einführen will.:

 

http://www.express.co.uk/news/world/764011/muslim-brotherhood-monopoly-over-mosques-gordian-meyer-plath-bfv-saxony-germany

 

Siehe zum Gefährdungspotential der MB auch unsere Beiträge im ILMÖ Jahresbericht 2016.:

 

http://www.initiativeliberalermuslime.org/jahresbericht-11-01-2016/

 

Dr. Vidino, ein international renommierter Kenner der MB, hat schon 2011 ein Paper über die MB in Europa für das ICSR veröffentlicht.:

 

http://icsr.info/wp-content/uploads/2012/10/1300106834ICSRTheNewMBintheWest.pdf

 

Ebenso im gleichen Jahr ein weiteres Paper zu dem Thema bei RAND.:

 

https://intelligence.house.gov/sites/intelligence.house.gov/files/documents/sfr20110413vidino.pdf

 

Aber schon 2005 warnte er vor den Plänen der MB in Europa.

Ein inzwischen als Klassiker einzuordnender Text zum Thema.:

 

http://www.meforum.org/687/the-muslim-brotherhoods-conquest-of-europe

 

Auch wenn die MB in Europa primär zum legalistisch agierenden Islamismus gezählt wird, der keine Gewalt zur Zielerreichung propagiert und anwendet, stellen die Netzwerke eine Gefährdung der inneren Sicherheit aller europäischen Länder dar, weil ihre Aktivitäten darauf gerichtet sind, sich von der Mehrheitsgesellschaft abschottende Gegengemeinschaften zu bilden (Konzepte von al-Wa’laa wa-l-Ba’raa und al-Hisba), wo schariahtische Grundsätze gelten, um irgendwann in der Zukunft ein Chalifat in Europa zu errichten.

 

Dabei muss man sich von der Vorstellung lösen, die europäischen Netzwerke wären aller mit der Mutterorganisation in Ägypten verbunden, da zum einen die MB Netzwerke in Europa im jeweiligen Land eine spezifische Entstehungsgeschichte besitzen.

 

Und es zum anderen primär um die Verbreitung der Ideologie geht, die den Islam als Einheit von Religion und Staat (al-Islam huwa Din wa Daula) propagiert, der den Westen in allen Belangen überlegen ist, womit der Islam in MB Auslegung die Lösung aller Probleme beinhaltet (al-Islam huwa al-Hall), wenn er in einer sozial-integrativen und ökonomisch-gerechten Nizam Islami (Islamische Ordnung) Gestalt annimmt, wo die Hakimiyyat Allah (unbedingte Souveränität Allahs als Tawhid) gilt, weil in der Nizam Islami nur Allah angebetet wird.

Dagegen stellen säkularisierte politische Systeme der Moderne die Jahiliyya (Zeit der vorislamischen Unwissenheit) dar, wo Parteien und Staatsführer angebetet werden.

So die Jahiliyya Ideologie des 1966 hingerichteten Muslimbruders Sayyid Qutb, der als einer der Theoretiker des neuzeitlichen Salafi Dschihadismus von al-Qaidah und DAESH gilt (Qutbismus), da nach seiner revolutionären Ideologie diese Jahiliyya, auch durch Ausübung des gewaltsamen Dschihad, überwunden werden muss, was eine Avantgarde entschlossener Muslime ausführen wird, die die Hidschra (Auswanderung) aus der Gesellschaft vollziehen.

Erst in Ägypten, wo der Nasserismus die MB unbarmherzig verfolgte. Und dann später global.:

 

http://www.academia.edu/3222569/Sayyid_Qutbs_Concept_of_Jahiliyya_as_Metaphor_for_Modern_Society

 

https://www.ict.org.il/Article/1097/Offensive-Jihad-in-Sayyid-Qutbs-Ideology

 

http://ssi.armywarcollege.edu/pubs/parameters/articles/07spring/eikmeier.pdf

 

Wie so eine Nizam Islami unter MB-Ägide aussehen würde, hätte Ägypten gezeigt, wenn der heutige Ra’is el-Sisi die MB damals nicht gestürzt, ihre politische Partei verboten und die Strukturen der MB zerschlagen hätte, weil die Verfassungsvorstellungen der MB auf die Errichtung einer islamischen Nomokratie innerhalb eines schariahtischen Rahmens gerichtet waren, wo keine Geschlechtergleichheit im sozialen Raum und keine Gleichheit der Religionen vorgesehen war, weil das alles „Verwestlichung“ gewesen wäre.

 

Siehe hierzu die Ausführungen zu Artikel 219 der geplanten Verfassung, S.33ff. .:

http://pomeps.org/wp-content/uploads/2013/01/POMEPS_BriefBooklet17_Egypt_web.pdf

 

Insoweit war, ist und bleibt die MB in Ägypten eine islamistische Organisation, die nie eine Versöhnung zwischen islamischer Tradition und Moderne angestrebt hat, weil die westliche Moderne (Verwestlichung) als Wurzel aller negativen Entwicklungen in der islamisch geprägten Welt angesehen wird.:

 

http://carnegieendowment.org/files/muslim_brotherhood_failures.pdf

 

Die Einstufung mancher medial bekannter „Experten“ von der MB als „gemäßigte Islamisten“ braucht daher nicht weiter thematisiert zu werden, weil die MB Islamisten mit einer religiös unterfütterten politischen Ideologie sind, die im Gegensatz zum Salafi Dschihadismus/ militanter Islamismus derzeit keine Gewalt propagieren und ausüben, weil man legalistisch (unter Ausnutzunge der Freiräume, die von der jeweiligen Verfassung gewährt werden) mehr erreichen kann.

Das ändert aber nichts an ihren Zielen in Europa, die darauf gerichtet sind, die hier geltenden verfassten Ordnungen im Zeitablauf zu überwinden.

Das gilt ebenso für die junge Generation der Akteure der MB in Europa, die in der Regel keine Mitglieder der MB in Ägypten sind, da hinter ihrem Image als „JUNG, MODERN und DIALOGBEREIT“ die MB Ideologie steht, die sich im Kern seit 1928 nie geändert hat.

So war auch die Mutterorganisation der MB in Ägypten vor ihrem Verbot als terroristische Vereinigung nichts anderes als eine an sich selbst erstickende Massenorganisation, die von einer Gruppe alter Männer geführt wurde, die teilweise ihre islamistische Sozialisation in der Auseinandersetzung mit dem Nasserismus durchlaufen hatten. Gleichzeitig wurden immer wieder reformistische Kräfte aus der MB gedrängt, die sich dann teilweise dem Salafi Dschihadismus anschlossen.

Zudem können die MB Netzwerke in Europa als Durchlauferhitzer in das Spektrum des Salafi Dschihadismus dienen, wenn einzelne MB Funktionäre im Innenverhältnis Gewaltausübung zur Zielerreichung befürworten, womit Anhänger der MB das Opfer dschihadistischer Talentspotter werden können, die den gewaltsamen Dschihad als Fard Ayn propagieren.:

 

https://app.box.com/s/nybib1sycco1x1c8e4t0

 

Ebenso haben sich einschlägig bekannte „Islamophobie-Experten“ aus Islam- und Politikwissenschaft zu Helfern der MB in Europa gemacht, da jede Kritik am Islamismus mit inhaltsleeren und moralinsauren Leerformeln wie „Islamophobie“ und „anitmuslimischen Rassismus“  diskreditiert und stigmatisiert wurde, um eine Diskussion über das Thema zu verhindern, womit die MB seit Jahren ungestört ihre Ziele verfolgen konnte, da notwendige Diskussionen aus Konfliktscheu und Angst vor gesellschaftlicher Ächtung unterblieben.

Es empfiehlt sich daher, den Hintergrund und die Finanzströme dieser selbsternannten Experten genauer zu untersuchen, weil da manche Überraschung wartet.

 

Insgesamt gesehen, sind jetzt die politisch-gesellschaftlichen Multiplikatoren und Entscheidungsträger auf nationalstaatlicher und europäischer Ebene gefordert, weil es um die Frage geht, wie man der MB in Europa in Zukunft begegnet, um ihren gesellschaftlichen, sozialen und politischen Einfluss auszutrocknen, der sich über Jahrzehnte in Teilen der muslimischen Communities verankern konnte, während westliche „Eliten“ in Politik, Kirche und Gesellschaft sich zu willigen Erfüllungsgehilfen der MB degradier(t)en.

 

Zusammenfassung und Handlungsempfehlung:

 

Es gilt somit das, was Dr. Albayati seit Jahren anmahnt:

Die Muslimbruderschaft und den politischen Islam in Europa stoppen“.:

 

https://ameralbayati.wordpress.com/2017/03/25/die-muslimbruderschaft-und-den-politischen-islam-in-europa-stoppen/

 

Wenn nicht anders, dann in letzter Konsequenz auch durch Betätigungsverbote.:

 

http://www.schlaglichter.at/die-politik-schuetzt-islamisten/

 

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Amer-Albayati-Radikal-Islamisten-sofort-stoppen/229775800

 

Kontakt:

 

Dr. Amer Albayati, Islam- und Terrorexperten
Präsident, Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ
Mobiltelefon: 069910333243
Email: info@initiativeliberalermuslime.org
Internetpräsenz: www.initiativeliberalermuslime.org

Dr. Thomas Tartsch; Politikberatung und Beratung Terrorism-Counterterrorism
E-Mail: info@thomastartsch.org
Internetpräsenz: www.thomastartsch.org

 

Copyright und alle Rechte:

Bei den jeweiligen Autoren, Dr. Amer Albayati/ILMÖ und Seifert-Verlag/Wien.

 

 

 

 

 

Albayati/Tartsch: Muslimbruderschaft in Europa muss gestoppt werden

Albayati/Tartsch: Muslimbruderschaft in Europa muss gestoppt werden 

Mit der Bitte um freundliche Beachtung.:

Aufgrund vielfacher Nachfragen zur MB haben wir die Anmerkungen zur Studie MB in Österreich überarbeitet und erweitert, da die MB aufgrund ihrer klandestin agierenden Strukturen in Europa eine fast mystische Überhöhung erfahren hat.

Dabei sind viele Akteure und Organisationen der MB in Europa seit Jahren bekannt.

Zumal Medien im arabischen Raum offensiv über die MB und die globalen Netzwerke berichten, da die ägyptische Mutterorganisation und ihre verschiedenen Zweige schon in asch-Scharq al-Ausat eine Herausforderung für die dortigen Staaten darstellen.:

http://weekly.ahram.org.eg/News/15614.aspx

http://thepavlovictoday.com/naked-opinion/the-power-of-the-muslim-brotherhood-in-the-middle-east/

Inzwischen hat die ÖVP Wien auf die Ergebnisse der Studie reagiert.:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170914_OTS0176/bluemelmahrer-keine-toleranz-der-intoleranz-gegenueber-unseren-rechtsstaatlichen-werten

Man kann nur hoffen, den Worten werden Taten folgen, da man Jahrzehnte verschenkt hat, um der MB wirksam zu begegnen, die sich inzwischen fest in Teilen der muslimischen Community verankert hat.

Und das nicht nur in Österreich. Sondern in allen europäischen Ländern, wo Netzwerke der MB existieren.

Dass man islamistisch-salafistische Auswüchse nicht hinnehmen muss, hat das Thema islamische Kindergärten in Wien gezeigt, die von der Stadt ohne jegliche Kontrolle mitfinanziert wurden, wobei eine Anzahl dieser Kindergärten einen islamistisch-salafistischen Hintergrund aufweisen.

Nach Veröffentlichung einer entsprechenden Studie von Professor Ednan Aslan (Universität Wien) wurde endlich angefangen, Kindergärten mit einem religiösen Träger stärker zu kontrollieren.:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170914_OTS0176/bluemelmahrer-keine-toleranz-der-intoleranz-gegenueber-unseren-rechtsstaatlichen-werten

 

Und diese auf grundlegende Leitbilder und Konzepte des hier geltenden Werte- und Normenkanons zu verpflichten.:

http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/5283460/Kindergaerten-muessen-ihre-Glaubensrichtung-bekanntgeben

Dabei hat die ILMÖ schon 2009 auf diese Problematik hingewiesen, was über Jahre ignoriert wurde.:

https://www.fischundfleisch.com/amer-albayati/das-staendige-problem-mit-islamischen-kindergaerten-36618

Wer kann schon sagen, wie viele heutige Islamisten und Salafisten/Salafi Dschihadis in dieser Zeit solche Kindergärten besucht haben.

Inzwischen wurden und werden unsere Positionen von Teilen der Politik übernommen, da wir seit Jahren beständig vor solchen Entwicklungen warnen, ohne dabei in die Extreme Relativierung und Generalisierung zu verfallen, da es um das friedliche Miteinander von Menschen mit unterschiedlicher religiöser Orientierung geht, wo Islamisten, Salafisten und Salafi Dschihadisten keinen Platz haben.

Ebenso verdeutlicht die ILMÖ, warum liberale Muslime und ein aufgeklärter Islam keinen Widerspruch zum westlichen Wertemodell darstellen.

Mag das ein breites Meinungsspektrum vom Salafi Dschihadismus bis zu angeblichen „Islamkritikern“ anders sehen, die ihre Idiosynkrasie gegen Islam und Muslime mit der vorgeblichen „Verteidigung westlicher Werte“ verschleiern.

Daher werden wir auch in Zukunft vor der MB in Europa warnen, bis man anfängt, dieses sicherheitspolitisch-gesellschaftliche Gefährdungspotential auf nationalstaatlicher und europäischer Ebene wirksam zu bekämpfen.

Copyright und alle Rechte: Bei den jeweiligen Autoren. Und Dr. Amer Albayati/ILMÖ