Erdogan greift nach Europa

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Amer Albayati

Erdogan greift nach Europa.

14.01.2019, 08:46

Seit Präsident Recep Tayyip Erdogan der alleinige Herrscher in der Türkei geworden ist, geht Erdogans Plan, auf die Türken in Europa immer mehr Einfluss zu nehmen, wunderbar auf. Die Türken in Europa stehen in weiten Teilen zum Herrscher der Türkei – er ist der Herrscher ihrer Herzen, wenn Sie so wollen.

Es wird schlimmer als es sich mancher europäische Politiker denken kann – vor allem die Christen werden in den Schatten gestellt und unterdrückt werden – und dadurch werden leider die dubiosen Islamisten gestärkt. Ich will mir ein Europa in 50 oder 100 Jahren nicht vorstellen. Ich weiß als liberaler Mensch, der um seine Freiheit kämpfen musste, leider wovon ich spreche, viele andere wissen das nicht, sie glauben, man könne mit radikalen Gläubigen in Frieden leben, aber das ist nicht möglich.

Wir müssen gegen diese negative Entwicklungen etwas tun, das Spiel der radikalen Mächte, die sich in Europa bereits etabliert haben, unterbinden – dafür muss es allerdings durchschaut werden. Ein Anfang wäre, gefährliche Treffen bzw Zusammenkünfte zu verbieten.

Erdogan organisierte das sogenannte „II. Treffen der europäischen Muslime“. Erstmals hatte man sich im Jahr 2014 in Brüssel getroffen. Künftig soll das Treffen in Köln einmal im Jahr in der Zentralmoschee des Moscheeverbandes DITIB im Stadtteil Köln-Ehrenfeld alle zwei Jahre stattfinden – Thema ist der Islam!?. Ein erstes Treffen fand bekanntlich bereits Anfang Jänner statt.

Bei diesen problematischen Treffen geht es nicht um den Islam und Muslime, sondern um einen Konkurrenzkampf und um die politische ideologische Machtstellung in Europa für Erdogan durch die türkische Religionsbehörde Diyanet. Letztere kooperiert mit DITIB, dem deutschen Ableger der Behörde. In Österreich hat die DITIB =ATIB viel Einfluss – es ist der Einfluss Erdogans auf Türken in Österreich.

Die künftigen Treffen europäischer Islamisten und Wortführer in der DITIB-Zentralmoschee in Köln werden für Ärger sorgen, so viel ist sicher. Offenbar waren auch Vertreter der vom Verfassungsschutz beobachteten Muslimbruderschaft anwesend. Was steckt hinter der Veranstaltung?

In der Mitte der gut besuchten Veranstaltung stand ein Mann mit langem, hellem Gewand und Kopfbedeckung. Es ist Ali Erbas, Präsident der staatlichen Religionsbehörde Diyanet der Türkei. Das verheißt nichts Gutes, wenn radikale Denker und Glaubensführer das Wort ergreifen.

Ich kann es nur noch mal betonen: Hier geht es nur um die Vormachtstellung des ideologischen-politischen Islam und um einen Konkurrenzkampf der Vereine- (und das alles hat mit dem Islam und Muslimen nichts zu tun), sondern ist gegen die Integration und den sozialen Frieden gerichtet!

Dazu möchte ich auch folgenden Beitrag zitieren:

Ankaras Ditib-Beamte gehören in die Türkei

Vor etwa drei Monaten rief ein Besuch des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in der Zentralmoschee in Köln viel Kritik hervor, weil die DITIB eine abgeschottete Einweihungsfeier ohne Vertreter der deutschen Politik und der Stadtorganisiert hatte.

Nun sorgt auch das zunächst diskret gehaltene Treffen islamischer Gelehrter und Wortführer im neuen Jahr für Ärger. Offenbar waren radikale Muslime bei der Islamkonferenz anwesend. Nach Darstellung des „Kölner Stadtanzeigers“ nahmen auch einflussreiche Vertreter der Muslimbruderschaft teil. Diese wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet. Die Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD), ebenfalls mit Sitz in Köln, gilt als „wichtigste und zentrale Organisation von Anhängern der Muslimbruderschaft in Deutschland“, heißt es im aktuellen Verfassungsschutzbericht. Die IGD-Aktivitäten seien „geeignet, eine ablehnende Haltung gegenüber westlichen Werten zu verstärken und eine Distanz zur Demokratie zu fördern“.

Nach Ansicht des nordrhein-westfälischen Innenministeriums ist es „bedenklich, dass die in der jüngeren Vergangenheit durch türkisch-nationalistische Aktivitäten in die Kritik geratene Ditib sich gegenüber der islamistischen Muslimbruderschaft nicht abgrenzt, sondern offensichtlich Beziehungen zu Personen aus diesem Spektrum pflegt“, erklärte eine Sprecherin. Es sei auch bekannt, dass die Türkei die Muslimbrüder unterstütze.

Fazit: Diese politische Ideologische Machtkampf wird künftig für Europa immer gefährliche durch radikale- religiöse Eroberung der Islam und Muslime in Europa und gegen der Integration, Sicherheit und soziale Frieden in Europa gerichtet.

Rückfragen & Kontakt

Dr. Amer Albayati, Präsident Verein Integration-Bildung-Kultur (IBK)

Email: integration.bildung.kultur@gmail.com

Handy: (++43) 69910333243

 

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