Anschlag Hamburg – Bestätigung Voraussage Dr. Tartsch Okt./2016 – 5. Welle Terrorismus (Neumann, Albayati/Tartsch)

Anschlag Hamburg – Bestätigung Voraussage Dr. Tartsch Okt./2016 – 5. Welle Terrorismus (Neumann, Albayati/Tartsch)

 

Der heute erfolgte Anschlag in Hamburg, bei dem derzeit Anhaltspunkte für einen „islamistischen“ Hintergrund geprüft werden, verdeutlicht, warum meine Voraussage in der Kronen Zeitung (Oktober 2016) inzwischen auch von den deutschen Sicherheitsbehörden geteilt wird.

 

Mit dem absehbaren physischen Ende des DAESH Chalifates in Syrien endet die fünfte Welle des Terrorismus (Neumann, Albayati/Tartsch) in der WENA-Region (Wetseuropa-Nordamerika) eben nicht.

Davor hat auch die Homeland Security (DHS) im Dezember 2016 gewanrt.

 

Vielmehr muss man sich auf beständige Attacken auf dem Niveau des Low Level Terrorism mit Schusswaffen, Messern und Fahrzeugen durch Einzeltäter, Kleinst- und Kleingruppen aus dem heterogenen salafistisch-dschihadistischen Spektrum einstellen.

 

Für Anschläge wie in Hamburg hat das DAESH Internetmagazin „Rom“ in Issue 2 und Issue 4 die Blaupause, Inspiration, Legitimation und das Know How für die Tatausführung ins Netz gestellt, um solche Taten im Rahmen der inividuell zur Verfügung stehenden Möglichkeiten möglicher Attentäter zu fördern, da man nicht mehr die Hidschra (Auswanderung) ins DAESH Chalifat vollziehen muss, um den gewaltsamen Dschihad (al-Dschihad bi-s-Saif wa-r-Rumh = Die Anstrengung/Bemühung mit Schwert und Speer) auszuüben.

DAESH hat damit im Grundsatz nur das verfeinert, was Al Qaidah auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) seit Juni 2010 im Rahmen des Electronic Jihad (E-Jihad) mit dem Internetmagazin „Inspire“ begonnen hat.

 

Mag man sich über die zugespitzte Formulierung des „totalen Krieges gegen alle Europäer“ streiten, so soll die drastische Wortwahl verdeutlichen, mit was für einen Gegner wir es zu tun haben.

 

Mit Personen, die keine Tabus und Skrupel bezüglich des Zielspektrums von Soft Targets kennen, da jeder Käfir (Ungläubige) ein potentielles Opfer werden kann.

Was auch Frauen, Kinder und alte Menschen umfasst, um einen hohen Bodycount zu erzielen, womit globales Medieninteresse generiert wird, da Terrorismus nicht nur ein Tool zur Verbreitung von Angst und Schrecken ist.

Sondern auch eine Form strategischer Kommunikation und psychologische Kriesgführung, um den als „Feind“ eingestuften zu einer Verhaltensänderung im Sinne der Terroristen zu veranlassen, da man diesen in direkter Konfrontation unterlegen ist.

 

Erhärten sich die derzeitgen Anhaltspunkte eines salafistisch-dschihadistischen Hintergrundes zu Tatsachen, so wäre dies der zweite erfolgreiche Anschlag im Inland nach Berlin 2016, womit der Salafi Dschihadismus im Bereich des religiös motivierten Terrorismus/ militanter Islamismus die größte Bedrohung der Inneren Sicherheit Deutschlands bleibt.

 

Ob sich DAESH letzten Endes den Anschlag über sein Sprachrohr ‚Amaq zurechnet, bleibt abzuwarten.

Zumal nach einer aktuellen Verlautbarung von CENTCOM wichtige Mitglieder der propagandistischen Führungsebene von ‚Amaq getötet wurden.

 

Es aber inzwischen auch unerheblich ist, ob Täter sich zu DAESH oder al-Qaidah bekennen, weil nur der Erfolg solcher Anschläge zählt.

 

Dr. Thomas Tartsch

www.thomastartsch.org

 

C.u.a.R.: Bei den jeweiligen Autoren

 

Wie immer, dient die Verlinkung zu Rom nur zur Untermauerung meiner Ausführungen. Und nicht als Werbung für den Salafi Dschihadismus.

 

 

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