Dr. Amer Albayati: Neue Morddrohungen u. Zwang zum untertauchen – Dr. Tartsch: Solidarität mit Dr. Albayati und ILMÖ

Dr. Amer Albayati: Neue Morddrohungen u. Zwang zum untertauchen – Dr. Tartsch: Solidarität mit Dr. Albayati und ILMÖ

 

Realität 2017 in Europa:

 

http://www.krone.at/oesterreich/morddrohungen-wiener-terrorexperte-taucht-unter-danke-an-polizei-story-573407

 

Es fragt sich, wann man endlich entschlossen gegen diese radikalen Kilab (Hunde) vorgeht, die hier nichts zu suchen haben?

 

Aber Dr. Albayati wird sich von diesen Drohungen nicht einschüchtern lassen. Wie schon von den 15 Morddrohungen in der Vergangenheit, da er unter anderem auch auf der Todesliste von DAESH steht.:

 

https://www.seifertverlag.at/liest/amer-albayati-auf-der-todesliste-des-is/

 

Jetzt wird es Zeit, liberale Muslime wie Dr. Albayati und die ILMÖ offen zu unterstützen, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen.

 

Anstatt dem organisierten Islam und den Islamisten immer mehr Freiräume zu gewähren, die von der politisch-gesellschaftlichen Ebene oftmals als „Ansprechpartner“ und „Mittler zwischen den Religion“ im Rahmen eines angeblichen Diaologes hofiert werden, der „Toleranz“ in den Rang einer Zivilreligion erhoben hat.

Dadurch entstand ein religiöser Schonraum, der mit moralinsauren und inhaltsleeren Kampfbegriffen wie Islamophobie, Islamfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus gegen jegliche Kritik umhegt und imprägniert wurde.

 

Dabei kann in einer offenen und freien Gesellschaft kein Schonraum für Religionen gelten, da sich jede Religion der Kritik und dem gesellschaftlichen Diskurs stellen muss, weil eine solche Gesellschaft Konflikgesellschaft ist, die sich nur duch beständigen und geregelten Konflikt weiterentwickelt.

So der Soziologe (und Schüler des Philosophen Karl Popper) Ralf Dahrendorf (1929 – 2009), wonach sozialer Konflikt eine schöpferische Kraft darstellt, die den Wandel von Institutionen, Gruppen und ganzen Gesellschaften fördert.

 

Vielmehr kann gegenüber einer selbstverleugnerischen und selbstzerstörerischen Toleranz nur das gelten, was der SPD-Politiker, Staatsrechtler und einer der Väter des Grundgesetzes, Carlo Schmid (1896 – 1979), angemahnt hat, da kein moralischer, philosophischer, politischer und sozialer Imperativ existiert, der dazu auffordert, die Feinde der offenen und freien Gesellschaft im Form des freiheitlichen, säkularisierten Staates bei ihren Bemühungen zu unterstützen, diesen zu überwinden.

Um stattdessen eine schariahtisch begründete Nomokratie zu errichten, da Islam angeblich nur dann Religion sein kann, wenn Din (Religion) und Dawla (Staat) eine Einheit bilden.

So eine Losung der 1928 gegründeten Muslimbruderschaft, deren Netzwerke auch in Europa Islam als ein dem Westen in allen Belangen überlegenes System propagieren, womit die europäischen Muslimbrüder als Feinde der offenen und freien Gesellschaft einzustufen sind, weil sie als legalistisch agierende Islamisten die geltende wertepluralistisch und freiheitlich verfasste demokratische Ordnung bedrohen, wofür es keine Toleranz geben kann.:

 

„Ich für meinen Teil bin der Meinung, daß es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, daß Sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft.

Ja, ich möchte weiter gehen. Ich möchte sagen: Demokratie ist nur dort mehr als ein Produkt einer bloßen Zweckmäßigkeitsentscheidung, wo man den Mut hat, an sie als etwas für die Würde des Menschen Notwendiges zu glauben. Wenn man aber diesen Mut hat, dann muß man auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen.“

 

Carlo Schmid – Rede im Parlamentarischen Rat am 8. September 1948

 

Ebenso Karl Popper:

 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/philosoph-sir-karl-popper-ueber-eine-offene-gesellschaft-13913183.html

 

 

Damit geht der Kampf für uns in die nächste Runde, da wir uns bei unseren Bemühungen für ein friedliches Miteinander von Menschen unterschiedlicher religiöser Orientierung von solchen Drohungen nicht beeindrucken lassen.

Vielmehr haben wir 2016 unsere Position eindeutig fetsgelegt:

 

Albayati/Tartsch: Gegen die Angst in der Diskussion über die Thematik „Islam und Gewalt“ – Verbot der radikalen Islam-Szene notwendig

 

https://ameralbayati.wordpress.com/2016/04/03/albayatitartsch-gegen-die-angst-in-der-diskussion-ueber-die-thematik-islam-und-gewalt-verbot-der-radikalen-islam-szene-notwendig-2/

 

 

Dr. Thomas Tartsch

www.thomastartsch.org

 

Copyright und alle Rechte: Bei den jeweiligen Autoren

 

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