Ramadan Iftar – eine mediale Geschichte für die Politiker

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Amer Albayati

Ramadan Iftar – eine mediale Geschichte für die Politiker

24.05.2017, 11:26

In Österreich gibt es etwa sechs Millionen Christen. Sie zahlen Mitgliedsbeiträge, aber nur etwa fünf bis zehn Prozent von diesen fünf Millionen sind gläubige Christen, die regelmäßig in Gottesdienste gehen. Den großen Rest kann man als eher unreligiös bezeichnen. Das ist bei Muslimen nicht anders.

Ich nenne diese Christen, die große Mehrheit, gerne „Kulturchristen“. Man feiert die großen Feste wie Weihnachten und Ostern, geht vielleicht ein paar Mal im Jahr sogar noch zu anderen Anlässen in die Kirche. So ist dies auch bei vielen Muslimen der Fall. Auch von den etwa 700 bis 800.000 (mit den Flüchtlingen) Muslimen in Österreich feiern viele nur die großen Feste. Tatsächlich in die Moschee gehen wirklich wenige, vermutlich ein paar Prozent mehr oder weniger als unter den Christen, ich nenne diese Muslime „Ramadan Muslime“.

Trotzdem biedert sich die Politik gerne an ausgesuchte national fundamentalistische Muslime an, um diese dann zu Ramadan Iftar in ihren Amtssitzen zu empfangen und zu verköstigen. Für all jene, die mit dem Begriff Ramadan Iftar nichts anzufangen wissen, möchte ich diesen erklären. In der Fastenzeit der Muslime (Ramadan) wird zu Iftar – das ist die Zeit unmittelbar nach Sonnenuntergang – das Fasten zur Aufnahme von Essen und Trinken unterbrochen.

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Auch muss einmal gesagt werden, dass durch die Halalschlachtungen insbesondere während des Ramadans aber auch während des ganzen Jahres Milliarden in die Kassen der Muslimbrüder gespült werden. Hinzukommt, dass die Schlachtungen meistens ohne Betäubung durchgeführt werden, wodurch die Tiere Höllenqualen erleiden.

Interessanterweise sind es genau jene und andere politisch-islamistische Organisationen wie Muslimbrüder, ATIB oder Milli Gürös usw., die sich an die Politik schmiegen, um damit ihre Weltoffenheit zu zeigen, obwohl es sich dabei in Wahrheit um politische Vereine bzw. Bewegungen handelt, die gar nicht daran interessiert sind, ihre Anhänger hier in Österreich weiter zu integrieren und zumeist auch noch vom Ausland gesteuert werden.

Wo ist die Trennung zwischen Staat und Religion, wenn Politiker verschiedener Richtungen solche offiziellen Ramadan Iftar Einladungen in ihren Ämtern mit radikalen Islamisten veranstalten?

Ist dies nicht sogar ein Verstoß gegen die österreichische Verfassung? Eines ist klar: Mit vielen dieser Leute ist eben kein Staat zu machen, wie es so schön heißt, mit ihnen wird es keinen Frieden geben. Mit den von irgendwo sonst, nur leider nicht in Österreich, beeinflussten oder gar gesteuerten Bewegungen zeigt Österreich vor allem eines: Man hat Integration, welche als Bring- und Holschuld zu definieren ist, keinesfalls verstanden.

Stellt euch vor, sogar in islamischen Ländern wird Ramadan Iftar in den Moscheen und nicht in den Ämter veranstaltet! Aber hier in Österreich nicht? Durch die Politisierung von Ramadan Iftar wird den liberalen und moderaten Muslimen, die Religion als Privatsache ansehen, ein Bärendienst erwiesen. Nun, wenn man in Österreich versucht Religion und Staat penibel zu trennen, warum macht man dann bei Ramadan Iftar eine Ausnahme?

 

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