Albayati/Tartsch z. möglichen Erdoğanisierung IGGiÖ – Muslimische Stimmen geg. Islamismus und Auslandssteuerung d. org. Islam

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Albayati/Tartsch z. möglichen Erdoğanisierung IGGiÖ – Muslimische Stimmen geg. Islamismus und Auslandssteuerung des politisch organisierten Islam

Erdoğanisierung IGGiÖ – Muslimische Stimmen gegen Islamismus und Auslandssteuerung der politisch organisierten Islam

Dr. Amer Albayati (ILMÖ)- Die IGGiÖ Machtkämpfe kosten die Steuerzahler millionen

Fuat Saut Sanac von National fundamentalistischem Millii Gürüs geht und Ibrahim Olgun von ATIB kommt und mit ihm die noch direkte Erdogan Einfluss und von Ankara gesteuerte ATIB also das sind politische und nicht religiöse Organisationen sogar die IGGiÖ hat kaum zahlende Mitglieder wie die Kirchen auch als Körperschaft politisch anerkannt ob wohl niemals als verein oder Organisation angemeldet war. Aber grundsätzlich gehören Moschee-Vereine untersagt. Ein Verein darf weder eine Kirche noch eine Moschee betreiben.
Diese Machtkämpfe kosten die Steuerzahler millionen die IGGiÖ hat kaum zahlende Mitglieder wie die Kirchen und niemals als verein oder Organisation angemeldet sondern übernachte mit Hilfe unsere Politiker und auf wünsch von Saudi Arabien und der Türkei als Körperschaft geworden. Jede dort kassiert von unsere Staat fette Gehalt wie spitzen Politiker und danach reich geworden gestern Schakfeh und Sanac von Milli Gürüs und heute Ibrahim Olgun von die Regierung Organisation ATIB wird von Ankara und Erdogan direkt gesteuert und hat die meiste Moscheen in Österreich also das sind keine Religiose Organisationen sondern Politiker deshalb passen nicht in den Islamgesetzt als historische Fehler auch weil diese Konstrukt die radikalen Islamisten begünstigt.

Ganz einfach: Das türkische Diyanet übernimmt die IGGÖ. Damit ist das Islamgesetz gestorben. Weil jetzt alles Islamische unter ausländischer Kontrolle steht.

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Hintergrund und Kurzeinschätzung Dr. Thomas Tartsch:

Dr. Fuat Sanaç (geb. 01.01.1954; früher Funktionär der Millî Görüş Deutschland, die nicht mehr von allen Ämtern des deutschen administrativen Verfassungsschutzes als, von Arbeitsmigranten in Deutschland gegründeter, faktischer Auslandsableger der İslam Toplumu Millî Görüş in der Türkei als Organisation des legalistischen Islamismus bebachtet wird), der als Vertreter einer liberalen Islamauslegung galt, wird seine Position als Präsident der Islamischen Glaubensgeminschaft in Österreich (IGGiÖ) an einen Vertreter des österreischischen Ablegers (Avusturya Türk İslam Kültür ve Sosya Yardımlaşma Birliği – ATIB Union) des türkischen Präsidiums für religiöse Angelegenheiten (Diyanet İşleri Başkanlığı, gegr; 03.03.1924) übergeben, wobei das Präsidium in der Türkei direkt dem Ministepräsidentenamt (demnächst unter dem AKEPE Politiker Binali Yıldırım, der als treuer Vasall des türkischen Staatspräsidenten gilt) angegelidert ist.

Im Rahmen des türkischen laiklik (Laizismus), welcher nicht politische und religiöse Sphäre trennte, sondern die Inhalte und die Ausübung des sunnitischen Islams unter staatlicher Kontrolle stellte – bei gleichzeitiger regider religiöser Homogenisierungspolitik gegenüber den kurdisch-türkischen Elewî/Alevî, die nicht als eigene Glaubensgemeinschaft anerkannt wurden – , diente es im Ausland, vor dem Hintergrund der Arbeitsmigration, nicht nur der faktischen Kontrolle der in die Moscheegemeinden auf Zeit entsandten Hodschas. Sondern auch der Bekämpfung antikemalistischer Umtriebe unter den Auslandstürken, da sich der türkische Islamismus als Partei innerhalb des türkischen Parlamentarismus (ab 1969/1970) und soziale Bewegung (Konflikt zwischen weißen und scharzen Türken) immer am Kemalismus und dem türkischen Militär als dessen Hüter abgearbeitet hat, wobei diese Konfliktlagen durch Arbeitsmigranten auch nach Europa in Form von Islamismus, religiösen Konservatismus und politschen Rechts-/Linksextremismus importiert wurden.

Heute muss die Frage gestellt werden, ob die Auslandsableger des Diyanet İşleri Başkanlığı machtvolle Lobbyinstrumente der in der Türkei regierenden AKEPE sind, durch die die islamistische Ideologie aus politisch ausgerichter sunnitischer Religionsauslegung, kemalistischen Nationalismus, Wirtschaftsliberalismus und osmanischen Triumphalismus in den jeweils angeschlossenen Moscheevereinen verbreitet wird, da die im Ausland lebenden türkischstämmigen Menschen zu tief religiösen und stark nationalistischen Türken mit monogamer Staatsloyalität zur sich herausbildenden AKEPE-Türkei erzogen werden sollen, womit zwar Integration als Nebeneinander, aber keine identifikative Assimiliation als Miteinander mit der jeweiligen Mehrheitsgesellschaft angestrebt und gefördert wird.

Was zwei verschiedene Prozesse darstellt, da identifikative Assimilation am Ende erfolgreicher Integration stehen kann, wenn auch nicht muss.
In der aktuellen Diskussion aber selbst von Integrations- und Migrationsforschern nicht sauber getrennt wird, da der Begriff Assimilation aufgrund fehlender Schärfe der Definition und der Abwesenheit eines klaren und verbindlichen politischen Masterplans als politische Leit- und Zievorstellung für Integration/identifikative Assimilation als „verbrannter Begriff“ im Sinne von monistischer Assimilation – Vollständige Anpassung der Einwanderer an die tradierte dominante Leitkultur des Aufnahmelandes (Melting Pot Modell) – gilt.

Es daher durch den neuen Präsidenten zu einer weitergehenden Erdoğanisierung der IGGiÖ kommen kann, was bestehende indigene gesellschaftspolitische Problemlagen entlang ethnisch-religiöser Bruchlinien noch verschärfen wird, wenn exogener Islamismus gezielt nach Österreich/Europa geholt und über, aus dem Ausland gesteuerter, Organistaionen des organisierten Islam, die sich als generelle Vertreter „der Muslime“ generieren, mit jeweiles spezifisch religiös-ethnischer Prägung, in angeschlossenen Moscheevereien, Bildungseinrichtungen und Kindergärten verbreitet wird.

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Muslimische Stimmen gegen Islamismus und Auslandssteuerung durch den organisierten Islam

20% der österreischischen Muslime tendieren zur Abschottung (Prof. Muhannad Ḫūršīd) – Kappung der Auslandssteuerung des organisierten Islam in Österreich (Prof. Ednan Aslan) – Verbot islamistischer Einrichtungen (Dr. Amer Albayati)

So die Einschätzung von Prof. Muhannad Ḫūršīd vor dem Hintergrund der Angelegenheit „Islamistische Kindergärten in Wien, die mit staatlichen Mitteln mitfinanziert wurden“. Siehe auch seine Ausführungen zu den Vertretern des organisierten Islam.:

http://derstandard.at/2000027707324/Islamexperte-Khorchide-Die-muslimischen-Vertreter-vertuschen-die-Probleme

Studie von Prof. Aslan (Universität Wien):

https://typo3.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/p_iis/Abschlussbericht__Vorstudie_Islamische_Kindergarten_Wien_final.pdf

Siehe ebenso die Ausführungen von Prof. Aslan:

http://diepresse.com/home/panorama/religion/4978912/Aslan_Dieser-Islam-macht-auch-mir-Angst

Und auch die Forderung von Dr. Albayati nach einem Verbot islamistischer Einrichtungen in Österreich:

http://www.initiativeliberalermuslime.org/pressemitteilungen/10-12-2015-schliessung/

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Dr. Amer Albayati
Initiative Liberaler Muslime in Österreich (ILMÖ)
Islam- und Terrorexperte

Dr. Thomas Tartsch
Berater Initiative Liberaler Muslime in Österreich (ILMÖ)
Politikberatung; Beratung zu den Themen Terrorism – Counterterrorism
(Schüler von Edwin Bakker und Daniel Byman)

http://www.initiativeliberalermuslime.org/
https://ameralbayati.wordpress.com/
http://www.thomastartsch.org

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